Ausgestreckte Fühler” Planungen für Angriff auf Iran

Şubat 24, 2006

Am Montag berichtete die Jerusalem Post unter Berufung auf ein nicht genanntes “hochrangigen Mitarbeiter des georgischen Außenministeriums”, daß derzeit seitens der USA über die Nutzung von Basen innerhalb Georgiens für einen Angriff auf den Iran “die Fühler ausgestreckt” würden, auch wenn es bisher keinerlei offiziellen dahingehenden Anfragen gäbe.

Derartige Kontakte wurde allerdings umgehend von Levan Nikoleishvili, dem Generalstabschef Georgiens, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti bestritten. “Das ist völlig absurd”, zitierte ihn die Nachrichtenagentur.

Bereits am 11. Februar hatte die Jerusalem Post einen entsprechenden Artikel hinsichtlich einer möglichen Kriegsunterstützung durch Azerbaijan veröffentlicht. Auch dieser Bericht ist von offizieller Seite des Landes zurückgewiesen worden. Wiederum nicht genannte “in Baku stationierte US-Beamte” sagten gar, daß die etwa 20 Millionen Iraner azerbaijanischer Abstammung, die im Nordiran leben, einen Putsch im Iran durchführen könnten.

Einerseits scheinen derartige Kontakte angesichts der engen Beziehungen beider Länder zu den USA und ihrer geographischen Nähe zum Iran durchaus plausibel, andererseits scheint die Notwendigkeit der Nutzung von Basen in Georgien oder Azerbaijan kaum gegeben. Infolge der beiden US-geführten Angriffskriege gegen Afghanistan und den Irak ist der Iran nun von zahllosen dem US-Militär im Westen und Osten unbeschränkt zur Verfügung stehenden Basen umgeben. Dieser Standpunkt wurde auch von - wiederum ungenannten - Quellen von “in der Region stationierten US-Beamten” eingenommen.

Ein Aspekt ist hier aber nicht zu vernachlässigen. Sollte es zu einem Angriff auf den Iran kommen und dieser auch vom Staatsgebiet Georgiens und/oder Azerbaijans aus erfolgen, so würde sich der darauffolgende Gegenschlag Irans gegen US-Basen im Irak und Afghanistan als auch in der Region eingesetzte US-Flottenverbände zwangsläufig abschwächen, da sich iranische Gegenangriffe zweifellos auch gegen solche Unterstützer richten würden. Auch wenn es für die Durchführung eines Angriffs also sicherlich kaum notwendig wäre, Basen in weiteren Ländern zu nutzen, so könnte sich hieraus letztlich für die USA doch ein nicht zu unterschätzender strategischer Vorteil ergeben, der solche Kontakte durchaus wahrscheinlich erscheinen läßt.

Wem nutzt es? Der Anschlag auf den heiligen Schrein in Samarra

Şubat 24, 2006

Angesichts des verheerenden Anschlags auf das Mausoleum in der irakischen Stadt Samarra, das die Gräber der beiden muslimischen Imame Ali al-Hadi und Hassan al-Askari beherbergt, scheint ein weiteres Mal die Frage „Wem nützt es?“ dringend erforderlich.

Während sich die “westlichen” Medien in der Überzeugung, daß der Anschlag von “islamistischen Extremisten” verübt wurde, fast vollständig einig sind, sind die Menschen in islamischen Ländern hiervon keineswegs überzeugt.

Insbesondere für Shiiten besitzt die Grabstelle eine besondere Heiligkeit, sind dort doch mit Ali und Hassan der zehnte und elfte Imam - direkte Nachfolger des Propheten Mohammed - beerdigt. Ihnen folgte dem shiitischen Glauben nach nur noch ein weiterer, der Imam Mohammed al-Mahdi, der im Verborgenen lebt und auf dessen Wiederkehr sie hoffen, da er ihrem Glauben zufolge das Werk Mohammeds auf Erden beenden und Frieden und Gerechtigkeit bringen wird. Es ist daher auszuschließen, daß Shiiten - zumindest solche, die auch von anderen Shiiten so bezeichnet würden - für den Anschlag verantwortlich sind.

Sunniten haben zwar eine etwas differenziertere Stellung zu den Imamen, da sie sie im Gegensatz zu Shiiten nicht als per se unfehlbar betrachten, ein gläubiger Sunnit käme allerdings kaum auf den Gedanken, einen solchen Anschlag auf das Mausoleum zu verüben. Tatsächlich besuchen auch zahlreiche Sunniten die Grabstellen Alis und Hassans in Samarra.

Bleibt noch die insbesondere in Saudi-Arabien vertretene muslimische Glaubensrichtung, die von Außenstehenden als “Wahhabismus” bezeichnet wird. Deren Anhänger sind der Überzeugung, die einzig wahre Art des Islam zu leben, weshalb sie sich selbst nur als “Muslime” bezeichnen und alle anderen Muslime als “Ungläubige” betrachten. Die Vermutung, daß die schnell geäußerte Vermutung, der Anschlag sei von der vorgeblich aus Saudi-Arabien stammenden “Al-Qaida” beziehungsweise der Organisation von “Abu Musab al-Zarqawi”, der sich erst kürzlich von “Al-Qaida” abgespalten haben soll, begangen worden, ist daher sicherlich naheliegend. In der Vergangenheit erschienen “al-Zarqawi” zugeschriebene Veröffentlichungen, in denen der Autor behauptete, im Irak einen Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Shiiten auslösen zu wollen.

Selbst wenn man die zweifellos angebrachten Zweifel daran, daß “al-Zarqawi” noch am Leben ist und eine wie immer wieder behauptet fast allmächtige Terrororganisation leitet, außer acht läßt, so scheint auch dieser Täterkreis zumindest unwahrscheinlich. Nicht nur, daß die Reaktionen hochrangiger Geistlicher, die zu Besonnenheit und Friedfertigkeit aufrufen, voraussehbar waren - der shiitische Geistliche Muqtada al-Sadr hat gar seine al-Mahdi-Miliz zum Schutz sunnitischer Moscheen abgestellt - auch angesichts der vorgeblichen Prioritäten “al-Zarqawis” beziehungsweise “Al-Qaidas” wäre dies zumindest ein äußerst unlogisches Vorgehen. Selbst wenn der Anschlag einen Bürgerkrieg ausgelöst hätte, so würde dies doch zumindest die vorgeblichen kurz- bis mittelfristigen Ziele “al-Zarqawis” - die Vertreibung der “ungläubigen” Besatzer aus dem Irak - gefährden, da sich so die Kampfhandlungen auf die jeweils andere Seite konzentrieren würden. Nach ihrer Vertreibung könnte ein solcher Anschlag objektiv sogar wirkungsvoller sein, da der die verschiedenen Parteien einende Gegner fehlen würde. Selbst wenn “al-Zarqawi” aber für den Anschlag verantwortlich zeichnen sollte, so wären letztlich doch auch die USA hierfür und die Folgen verantwortlich, daß sie den Genfer Konventionen zufolge als Besatzer auch für die Sicherheit im besetzten Land verantwortlich sind.

Für die Besatzer andererseits könnte ein irakischer Bürgerkrieg nicht nur dazu führen, daß US-Soldaten etwas aus dem Fadenkreuz der Widerstandskämpfer verschwinden, sondern außerdem einen Anlaß geben, die Besatzung nicht nur noch länger fortzusetzen, sondern möglicherweise auch eine noch fügsamere „irakische Regierung“ einzusetzen. Selbst wenn es gelingt, einen Bürgerkrieg zu vermeiden, so “belegt” dieser Anschlag doch einmal mehr die katastrophale Sicherheitssituation im Irak, die nach Definition der Besatzer eben gerade ihre Anwesenheit erforderlich macht. Insbesondere im Hinblick auf die vor rund einem halben Jahr in der südirakischen Stadt Basra gefangengenommenen britischen Soldaten, die als Zivilisten gekleidet waren, Sprengstoff und Fernzünder bei sich hatten und nach ihrer Entdeckung auf „irakische Polizisten“ feuerten, scheint der Verdacht dieser Tätergruppe keineswegs ausgeschlossen.

Auch wenn sicherlich nicht ausgeschlossen werden kann, daß s sich eben doch um wie auch immer motivierte Iraker oder um psychisch gestörte buddhistische Mönche aus Nepal, die glauben, die Welt von allen anderen Religionen befreien zu müssen, handelte, so ist es doch auch hier unbedingt notwendig, die Frage “Wem nutzt es?” - “Cui bono?” - zu stellen.

www.freace.de

Dekadenz versus Fanatismus? - oder warum wir Muslime noch beleidigbar sind und viele Europäer nicht mehr….

Şubat 18, 2006

Die Formel scheint einfach zu sein: auf der einen Seite ist die aufgeklärte westliche Welt der Gutmenschen, die glaubt, in der evolutionären Entwicklung des Menschen die Phase der Religion überwunden zu haben und stattdessen „Ersatzreligionen“ wie Demokratie, Presse-, Kunst- und Meinungsfreiheit geschaffen zu haben, die jetzt von einem rückständigen, engstirnigen, intoleranten, humorlosen und fanatisierten Kulturkreis bedroht wird und die es gilt zu verteidigen. Es wäre so schön einfach zu begreifen, wenn alles schwarz oder weiß wäre.

Die aktuelle eskalierende Auseinandersetzung um die sog. „Muhammad-Karikaturen“ hat verschiedene Ebenen aber auch unterschiedliche Gründe. Da spielen Religion, Nationalität, Politik, Kultur und schlichtweg Kommunikationsprobleme unter den Kulturen eine große Rolle. In erster Linie entlädt sich eine latente, hoch aufgestaute Aversion gegenüber der Arroganz des Westens gegenüber dem Rest der Welt, insbesondere aber der muslimischen. Und hierzulande fragt man sich, wie man wegen einiger „harmloser“ Karikaturen so einen Aufstand machen kann. Mir will scheinen, dass wir es auf beiden Seiten darauf angelegt haben, uns bewusst nicht zu verstehen oder zumindest nicht verstehen zu wollen.

Zunächst einmal mag es viele Europäer im Jahre 2006 noch verwundern, dass wir Muslime immer noch eine unermesslich große Liebe zu unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) empfinden und eine unerschütterliche emotionale Bindung für ihn hegen. Er ist Teil unseres (Glaubens)bekenntnisses. Denn die Glaubensformel im Islam lautet: „Ich bezeuge, dass es keine andere Gottheit außer Allah gibt und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist!“ Wer dieses ausspricht und beherzigt, wird Muslim; so einfach ist es. Muhammad (Friede sei mit ihm) genießt also eine zentrale Rolle in unserer Religion. Ihm zu Liebe ist das Universum erschaffen worden und wir können nur dann wahre Gläubige werden, wenn wir ihn mehr verehren und lieben als unsere Eltern, Ehepartner, Kinder und all unseren Besitz. Er ist unser Vorbild in allen Lebenslagen und er ist der Koran in praxi. Er hat uns die Botschaft Gottes übermittelt und vorgelebt. Vor allem aber lieben wir ihn, weil er ein Mensch war wie du und ich, mit Emotionen, Humor und einem unveräußerlichen Glauben, aber dennoch übermenschliche Eigenschaften besaß.

Dieses vorausgeschickt müsste es jedem einsichtigen Menschen einleuchten, dass man diese zentrale Persönlichkeit unserer Religion nicht unwidersprochen karikieren kann, wo wir ihn nicht einmal abbilden dürfen, um ihn eben wegen seiner menschlichen Natur nicht mit Gott gleichsetzen dürfen. Nach Erscheinen dieser Karikaturen sind nahezu alle Muslime zutiefst bestürzt und verletzt, unabhängig davon, wie religiös sie sind. Sogar ein säkularer Muslim, der es mit den Eß- und Trinkgeboten im Islam nicht so ernst nimmt, ist zutiefst beleidigt, weil der Kern seiner Überzeugung angegriffen wurde. Mit Humor und Satire haben die Karikaturen wenig zutun, weil z.B. in einem Bild unser Prophet vom Gesicht her eine Symbiose von Saddam Hussein und Usama bin Laden darzustellen scheint und mit der Lunte im Turban quasi einen „Terrorpropheten“ assoziieren soll. Man denke an den „Stürmer“ in der Nazi-Zeit, in der in ähnlicher Form ein subtiler Rassismus gegenüber Juden propagiert wurde; abgesehen davon, dass die „Avantgardisten“ der so geheiligten Pressefreiheit z.B. mit den Symbolen der Juden nicht so umzugehen wagen würden, aber uns Muslimen scheint man mittlerweile eine Menge zuzumuten.

In der Schule haben wir gelernt, dass Gewaltenaufteilung zu den Wesenszügen einer Demokratie gehört und die Medien unabhängig von politischer Intervention berichten dürfen. Insofern ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum ein Ministerpräsident sich für das Schandmaul bestimmter Journalisten in seinem Land entschuldigen soll, aber wenn wir ehrlich sind, so ist die Trennlinie zwischen medialer und politischer Macht nicht scharf von einander zu trennen. Oder wie frei und unabhängig ist die Presse denn in Berlusconis Italien? Wie viel Pressefreiheit gibt es in Deutschland, wenn der Springer-Verlag quasi per Ministererlass noch mehr Macht bekommt und bestrebt ist, eine Monopolstellung aufzubauen, weil jeder Politiker befürchten muss, andernfalls durch die Bild-Zeitung auseinander genommen zu werden? Oder wie sollen wir es deuten, wenn viele gute Projekte und Initiativen im Bereich der Dialog- und Sozialarbeit in Hamburg unter maßgeblicher Beteiligung der Muslime durch die Springer-Presse notorisch ausgeblendet werden. Sind wir nicht in den letzen Jahren nach dem 11.9. all zu oft zuerst von den Medien verurteilt und anschließend von Politikern bevormundet worden, die sich teilweise in Islam-Fragen zu Muftis hochstilisiert haben und uns „ihren europäischen aufgeklärten“ Islam nahe gelegt haben? Genauso wenig wie Guantanamo und Abu Ghraib dazu beigetragen haben, dass wir Muslime Folterverbot und Menschenrechte nach westlichem Modell lieben gelernt haben, genauso hilfreich ist der Beitrag vieler selbstherrlicher Redakteure, die ihr Position nur einseitig, und dann leider anti-islamisch, missbrauchen. Wir erwarten keine pro-islamische Propaganda, aber wenn sie Kritik an uns üben, was erwünscht und legitim ist, dann bitte auch über gute Dinge berichten, die die Muslime ja nun im letzten halben Jahrhundert zum Gelingen des Wohlstandstaates Deutschland mit beigetragen haben, ohne dabei unsere Werte zu verhöhnen.

Angesichts der Jahrhunderte währenden Konflikte und Despotien in Europa hat man einen positiven Weg eingeschlagen und sich eine nachhaltige demokratische und freiheitliche Grundordnung gegeben. Wir Muslime wollen nicht die Presse-, Kunst-, Meinungs- sowie Religionsfreiheit abschaffen, denn wir sind eine der Gruppen, die von dieser freiheitlichdemokratischen Grundordnung womöglich den größten Nutzen hat. Die meisten Muslime in Deutschland kommen aus Staaten, in denen diese Werte unterdrückt werden. Wir wissen um den Wert der Freiheit. Dass ich in dieser Zeitung schreiben darf, ohne zu befürchten, dass ich zensiert oder gar anschließend verhört werde, ist ein hohes und zu schützendes Gut. Was wir wollen ist ein Mindestmaß an Respekt und Toleranz im Umgang mit unseren Heiligkeiten.

Sie werden keinen Muslim finden, der die zentralen Persönlichkeiten des Juden- und Christentums in einer ähnlichen Form beleidigen oder karikieren würde. Denn nach unserem Glaubensverständnis, sind Moses, Jesus, Maria u. v. m. hoch verehrte Persönlichkeiten auch des Islam. Die Verhöhnung von ihnen verletzt uns genau so wie im Falle Muhammads. Es ist für uns Muslime schwer vorstellbar, womit man noch Europäer beleidigen kann. Es scheint nichts Spirituelles mehr in Europa zu geben, dessen Verhöhnung die Menschen hier auf die „Palme“ bringen würde. Exemplarisch für diesen Mentalitätsunterschied in der Wahrnehmung des „Anderen“ ist der Film von Martin Scorsese „die letzte Versuchung Jesu“, der die europäischen Muslime mehr verärgert hat als die Christen oder das Theaterstück „Corpus Christi“, in dem die verehrte Jungfrau Maria als Hure und die 12 Jünger als homosexuelle Brüder von Jesus dargestellt wurden. Abgesehen von einer fanatischen christlichen Gruppierung, die eine Bombe in einem Pariser Kino explodieren ließ, in dem der Film gezeigt worden ist, kam ein spürbarer Protest doch nur von Muslimen. Und als ein Künstler in England das christliche Kreuz aus Kuhmist goss und dieses als sein „Kunstwerk“ bezeichnete, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Die Assoziation von Fäkalien mit dem Glauben ist für uns Muslime unvorstellbar und schlichtweg geschmacklos.

Wie viele Ereignisse müssen noch in der Welt passieren, bis auch der letzte Mensch in Untertutzingen merkt, dass die Muslime anders reagieren, wenn die zentralen Figuren und Symbole ihrer Religion verhöhnt werden. Spätestens nach den Reaktionen der Muslime weltweit in der Rushdie-Affäre; nach dem Auftritt von Claudia Schiffer mit einem aus Koran- Versen dekorierten Kleid in einer Modenshow; der Nike-Werbung um Schuhe, die den Namen „Allah“ an ihren Sohlen trugen sowie der Coca-Cola-Werbung mit sich niederwerfenden Muslimen vor Cola-Flaschen usw. müsste es jedem zu Ohren gekommen sein, dass wir das beschützen, was für uns wertvoll ist. Wir Muslime nehmen unseren Gott und Seine Propheten ernst und es ist Bestandteil des Ehrgefühls, jegliche Verunglimpfung von ihnen fernzuhalten. Es ist schwer zu begreifen, warum jemand trotzdem diese unsäglichen Karikaturen veröffentlichen muss. Noch weniger zu verstehen ist, warum andere Zeitungen in vielen europäischen Staaten darin wetteifern, diesen Fehler zu kopieren und glauben, uns Muslime auf diese Art und Weise zur Fortschrittlichkeit, Moderne und Liberalität erziehen zu können.

Auf der anderen Seite ist die islamische Welt, die sich darin bestätigt fühlt, wie dekadent und moralisch verkommen der Westen bereits ist, in dem es keine Tabus mehr zu geben scheint und unter dem Deckmantel der Meinungs- und Pressefreiheit nahezu alles verhöhnbar, karikierbar oder beleidigbar ist. Die islamische Welt ist in Aufruhr und gereizt. Solche Anlässe wie die Karikaturen sind ein gefundenes Fressen für die „Nepper, Schlepper und Bauernfänger“ der Seelen und Emotionen von den jungen oft perspektivlosen Muslimen, um die Spannungen und den Unmut im eigenen Lande Richtung Westen zu kanalisieren. Dabei sind es nicht die muslimischen Geistlichen, die die Situation anheizen – man erinnere sich an die Bilder, wo ein Imam verzweifelt randalisierende Jugendliche zurück zu drängen versucht - , sondern die oft säkularen, despotischen und korrupten Usurpatoren der islamischen Welt, die den Willen ihres eigenen Volkes nach mehr Demokratie und Freiheit oft und gerne blutig in den Wind schlagen. Sie instrumentalisieren die Empfindungen der Massen und lenken von ihren eigenen Problemen im Lande ab. Sie stricken eifrig an der Prophezeiung von Huntingtons „clash of civilizations“, genauso wie ein Teil der Journalisten in Europa. Und die friedliebenden breiten Massen auf beiden Seiten schauen hilflos zu, wohin die Welt driftet.

Ich möchte klarstellen, dass ich sicherlich Verständnis für die Verärgerung der Muslime habe und dass sogar eine zivilisierte Form der Kritik an dänischen Medien erlaubt ist, die bis hin zur persönlichen Entscheidung gehen darf, bestimmte Produkte zu boykottieren. Denn ich würde auch nicht in einem Kiosk meine Zeitung kaufen, in der ich bereits nach dem Eintritt mit wüsten Beschimpfungen konfrontiert werde. Aber die rote Linie ist dort, wo Botschaften zerstört, Journalisten mit dem Tode bedroht oder Zivilisten, nur weil sie Europäer sind, entführt werden. Mein Verständnis hört aber da auf, wo der Mob auf die Provokation reinfällt und auf diese Weise die weltweite Entstellung meiner Religion, die im wahrsten Sinne des Wortes „Frieden“ bedeutet, vorantreibt. Ich bin der Meinung, dass wir Muslime erst die Feinde des Islam zu Helden machen, weil wir unangemessen und überzogen reagieren. Wenn wir Salman Rushdie ignoriert hätten, wäre er in die Menschheitsgeschichte eingegangen als eine literarische Eintagsfliege und niemand hätte ihn gekannt. Und über 40 Muslime wären wahrscheinlich noch am Leben, wenn sie nicht weltweit in Anti-Rushdie-Demonstrationen von Sicherheitskräften erschossen worden wären. Auch die Karikaturen wären drauf und dran gewesen, begraben zu werden, wenn nicht die Trommeln geschlagen worden wären. Dennoch ist es aber auch symptomatisch für den Westen, immer diejenigen „Kronzeugen“ gegen den Islam in Schutz zu nehmen, die am lautesten gegen den Islam wettern: Salman Rushdie, Ayan Hirsi Ali, Necla Kelek, Seyran Ates, etc. Unbestritten ist, dass diese Personen bedauerliche Einzelschicksale darstellen, aber sie entziehen einer sachlichen Auseinandersetzung mit der muslimischen Community auch gleichzeitig den Boden, so dass ein Großteil der Medien und Politik im Westen gerade deshalb an Glaubwürdigkeit verliert, weil er sich einseitig und tendenziös mit denen solidarisiert, die ja nun beim besten Willen keine objektive Position gegenüber ihrem ursprünglichen Kulturkreis vertreten können.

Dennoch bleibt die Frage: wie gehen wir Muslime künftig mit Exzessen dieser Art um? Wie hätte Muhammad (Fsmi) auf diese Verhöhnungen reagiert? Aus den Überlieferungen wissen wir, dass er von seinen Gegnern, verhöhnt, belächelt, gemobbt, sanktioniert, geschlagen und gedemütigt worden ist. Man hat Gedärme von Tieren auf sein Haupt geschüttet, als er sich vor Gott verneigte. Wenn er zur Ka’aba ging, hat man ihm Dornen auf den Weg gelegt und ihn mit Steinen beworfen. Diese Demütigungen müssen sogar für Gott so herzzerreißend gewesen sein, dass er unserem Propheten bot, die Bewohner der Stadt Taif dem Erdboden gleich zu machen, aber er entgegnete nach dem Prinzip Jesu „..denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Nach der friedlichen Eroberung Mekkas, hat er keine Rache an seinen Peinigern geübt. Wir lieben ihn, weil wir fehlbar sind und er uns eine übermenschliche Güte dargeboten hat.

Wir können so weiter machen wie bisher und die Gräben vertiefen, für Hass und Gewalt den Nährboden bereiten und am „Kampf der Kulturen“ weiterstricken, um den Endkampf womöglich bis hin zu einem Atomkrieg auszufechten, wonach die Erde wohl für alle Menschen keine Heimstätte mehr sein dürfte. Oder wir werden unserer Verantwortung als Stellvertreter Gottes auf Erden bewusst und besiegen unseren Groll gegeneinander. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Eiferer in unseren eigenen Reihen in die Schranken zu verweisen und das Gespräch miteinander zu suchen, uns zusammen- aber auch in und mit manchen unangenehmen Fragen auseinander zu setzen. Denn „vielleicht wird Allah Liebe setzen zwischen euch und denen unter ihnen, mit denen ihr in Feindschaft lebt; denn Allah ist allmächtig und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht bekämpft haben des Glaubens wegen und euch nicht aus euren Heimstätten vertrieben haben, gnädig zu sein und gütig mit ihnen zu verfahren; Allah liebt diejenigen, die Güte zeigen“. (der heilige Qur’an, Kapitel 60, Vers 7-8)

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Der Autor ist Vorsitzender der Schura, des Rates der islamischen Gemeinschaften in Hamburg und Geschäftsführer des seit einem Jahr bestehenden Prozesses der „Einheit der Muslime in Deutschland“, der eine neue föderale Neustrukturierung der islamischen Gemeinden auf Bundesebene beabsichtigt.

Mustafa Yoldas

Gerechtigkeit für die Muslime!

Şubat 18, 2006

Die deutsche Integrationspolitik stützt sich auf Vorurteile. So hat sie keine Zukunft. Ein Denkanstoß. Von Dr. Mark Terkessidis/ Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu

Vor einiger Zeit hat der Berliner Stadtteil Neukölln eine Kampagne gegen die Zwangsheirat gestartet. Mit riesigen Plakaten wird über das Phänomen aufgeklärt und Beratung angeboten. Auf der Seite www.zwangsheirat.de wird zwar politisch korrekt darauf hingewiesen, dass die Zwangsheirat „in allen Kulturkreisen“ anzutreffen sei, doch der Klick auf die Literaturhinweise spricht eine ganz andere Sprache. Dort findet man nämlich eine Liste der derzeit populären Sachbücher über den Islam – an erster Stelle Necla Keleks „Die fremde Braut“, dann „Ich klage an“ von Ayaan Hirsi Ali und „Große Reise ins Feuer“ von Seyran Ates.

Bei diesen Werken handelt es sich um eine Mischung aus Erlebnisberichten und bitteren Anklagen gegen den Islam, der durchweg als patriarchale und reaktionäre Religion betrachtet wird. Zudem werden Romane empfohlen – durchweg Boulevard-Storys, in denen „muslimische Mädchen“ ganz „authentisch“ berichten, wie sie gequält und geschunden wurden. Schließlich finden all diese Mädchen ihr Refugium im Schoße der westlichen Zivilisation. Die Stoßrichtung dieser Literaturempfehlungen ist eindeutig: Es ist der unverbesserlich rückschrittliche Islam, der verantwortlich ist für Zwangsverheiratungen und andere Grausamkeiten. Als Gegenmittel hilft nur „Integration“ in die deutsche, sprich westliche Gesellschaft.

Dass diese Bücher mit der Autorität der städtischen Verwaltung empfohlen werden, ist kaum verwunderlich – schließlich hatte der deutsche Innenminister Otto Schily höchstpersönlich das Buch von Necla Kelek den Lesern des „Spiegel“ ans Herz gelegt. Nun sollte man annehmen, dass Verwaltung und Ministerium dem interessierten Publikum eine Literatur ans Herz legen, die eine aufklärende Wirkung hat, also eine Literatur, deren Aussagen wissenschaftlich abgesichert sind. Tatsächlich ist aber genau das Gegenteil der Fall – bei den erwähnten Büchern handelt es sich um reißerische Pamphlete, in der eigene Erlebnisse und Einzelfälle zu einem gesellschaftlichen Problem aufgepumpt werden, das um so bedrohlicher erscheint, je weniger Daten und Erkenntnisse überhaupt eine Rolle spielen.

Diese Literatur ist unwissenschaftlich und arbeitet ganz offensichtlich mit unseriösen Mitteln. Necla Kelek beispielsweise hat vor etwa drei Jahren ihre Dissertation zum Thema „Islam und Alltag“ vorgelegt, in der sie zu ganz anderen Ergebnissen kommt als in „Die fremde Braut“. Sie stellte damals fest, dass der Islam für die jungen Leute türkischer Herkunft vor allem ein Mittel der sozialen Identifikation sei – und weniger eine unhinterfragte religiöse Tradition. In den Islamvorstellungen der von ihr interviewten jungen Leute zeige sich eine Modernisierung des Islam – eine Anpassung an die hiesigen Lebensumstände und eine Subjektivierung des Hergebrachten. Dass sie in „Die fremde Braut“ das genaue Gegenteil behauptet, scheint für Necla Kelek kein Problem zu sein. Sie verwendet sogar Interviewmaterial aus ihrer frühren Untersuchung – allerdings wird es nun neu gedeutet.

2002 schrieb sie: „Das Bekenntnis zum Muslim-Sein darf im Regelfall nicht als traditionelle Selbstverortung missverstanden werden“. 2003 werden Interviewaussagen von „Mete“ und „Emil“, die aus der Untersuchung „Islam im Alltag“ stammen, völlig anders interpretiert. Das Menschen- und Weltbild des Islam, das den einzelnen der Gemeinschaft und dem Willen Gottes unterwerfe, werde von den Jugendlichen überhaupt nicht hinterfragt, schreibt sie. Und weiter: „Es kann auch gar nicht infrage gestellt werden, weil der Islam als Gesetzesreligion gottgegeben ist. Dieses Kulturmuster prägt das Handeln der muslimischen Migranten in Deutschland bis in den letzten Winkel ihres Alltags – ihr Leben ihr Verhalten, die Erziehung der Kinder.

Und diese Werte haben mit den Werten und Normen der deutschen Mehrheitsgesellschaft nicht viel gemein.“ Offenbar wurden hier die eigenen – und zwar wissenschaftlich abgesicherten - Erkenntnisse mutwillig verbogen, um am Buchmarkt einen Erfolg zu landen und sich dabei selbst als authentische und vorgeblich wissenschaftlich legitimierte Ansprechpartner zu allem, was mit „den Türken“ oder „dem Islam“ zutun hat, in Szene zu setzten. Das Kalkül geht auf, von der taz bis zur ZEIT wird Kelek gerne konsultiert, wenn es darum geht, „türkische“ oder „islamische“ Verhaltensweisen zu deuten. Sie darf gewalttätige Übergriffe türkischer Fussballnationalspieler gegen die Schweizer Mannschaft unreflektiert auf die islamische Religionszugehörigkeit der türkischen Spieler zurückführen oder Vandalismus von jungen Migranten nach französischem Vorbild mit Hinweis auf das Unvermeidliche der „türkisch-islamischen Kultur“ auch für Deutschland prognostizieren. Dabei sind die „Analysen“ nichts mehr als die Verbreitung billiger Klischees über „den Islam“ und „die Türken“, angereichert durch schwülstige Episoden aus Keleks Familiengeschichte.

Dass Politik mit Hilfe der Medien zur Verbreitung solch unseriöser Literatur beiträgt, um eigene integrationspolitische Fehler im Umgang mit dem Thema Zuwanderung zu verschleiern - diese Entwicklung beobachten wir mit Besorgnis. Wir sind alle Forscher und Forscherinnen zu den unterschiedlichen Facetten des Themas Migration – wir haben gearbeitet zu Themen wie Generationenbeziehungen, Zugehörigkeit, Islamvorstellungen, Lebensentwürfe, Ethnizität/Ethnisierung, Rassismus oder Identitätsentwicklung. In den letzten Jahren hat sich in Deutschland eine quantitativ und qualitativ-empirische Migrationsforschung entwickelt, die international anschluss- und konkurrenzfähig ist. Wenn auch Unterschiede existieren, was die theoretische Rahmung der Befragungsergebnisse betrifft, so gibt es doch ganz erstaunliche Übereinstimmungen in den Ergebnissen unserer Forschung.

Im Großen und Ganzen werden die Ergebnisse gestützt, zu denen auch Necla Kelek gekommen ist, als sie noch wissenschaftlich vorgegangen ist. In der „zweiten Generation“ muslimischer Einwanderer erfährt der Islam eine komplizierte Neuinterpretation, die sowohl mit dem familiären Umfeld als auch mit den Reaktionen der Mehrheitsgesellschaft interagiert. Diese oft sehr subjektive Neuinterpretation lässt sich nicht einfach über den Kamm des Patriarchalen und Rückschrittlichen scheren. Nun heißt das keineswegs, dass es keine Zwangsheiraten oder keine „Ehrenmorde“ gibt und dass die Gesellschaft nicht aufgerufen ist, dagegen etwas zu unternehmen.

Dafür gibt es bekanntlich Gesetze. Arrangierte Ehen wiederum sind u.a. die Folge von „Heiratsmärkten“ zwischen Herkunfts- und Einwanderungsländern. Solche „Märkte“ muss man mitnichten begrüßen, aber man sollte ihren Entstehungskontext begreifen: Sie sind das Ergebnis der Abschottungspolitik Europas gegenüber geregelter Einwanderung. Wenn es keine transparenten Möglichkeiten für Einwanderung gibt, nutzen die Auswanderungswilligen eben Schlupflöcher. Das ist ein politisches und kein moralisches Problem. In diesem Sinne macht es keinen - vor allen Dingen wissenschaftlichen - Sinn, solche Phänomene pauschal „dem Islam“ zuzuschreiben, der dann ebenso pauschal der westlichen Zivilisation gegenübergestellt wird.

Dass der ehemalige Innenminister Necla Keleks Buch bespricht, dass sie für ihre in höchstem Maße unseriöse Arbeit den Geschwister-Scholl-Preis erhält und dass sie eine gern gesehene Beraterin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist; und dass große Teile der Verwaltung, Ministerien und Medien lieber auf unseriöse Pamphlete zurückgreifen, während die differenzierte wissenschaftliche Forschung kaum wahrgenommen wird – diese Entwicklung ist in der Tat besorgniserregend.

In der öffentlichen Diskussion führt die Ignoranz gegenüber der Wissenschaft nicht nur zu ungenauen und vorurteilsbeladenen Vorstellungen über den Islam und die Migranten, sondern auch zu einer Verengung des Themenspektrums. Die Öffentlichkeit befasst sich unverhältnismäßig viel mit der muslimischen Minderheit, während kaum einmal aber über alltägliche Diskriminierung, die Selbstentwürfe von „anderen Deutschen“ oder die Probleme auch von nichtmuslimischen Migranten im Bildungsbereich gesprochen wird.

Derweil haben in manchen Bundesländern bereits 40 Prozent der Schüler Migrationshintergrund. Es wird also Zeit, eine rationale Diskussion über die zukünftige Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft zu führen. Doch das kann man nicht auf der Grundlage von Boulevardliteratur tun, sondern indem man sich auf Erkenntnisse stützt, die auf rationale Weise gewonnen wurden.

Liste der Unterzeichnenden:

Liane Aiwanger, Prof. Dr. Georg Auernheimer, Hayrettin Aydin M.A., Prof. Dr. Sigrid Baringhorst, Dipl.Päd. Sonja Bandorski, Dipl.-Sozialarbeiterin Isabel Basterra, Prof. Dr. Johannes Bastian, Robin Bauer, Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Ibrahim Cindark, Prof. Dr. Helene Decke-Cornill, Dr. Christoph Fantini, Schahrzad Farrokhzad, Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Prof. Dr. Helena Flam, Dr. Sara Fürstenau, Prof. Dr. Klaus F. Geiger, Prof. Dr. Ingrid Gogolin, Heike Mónika Greschke, Dr. Ursula Günther, Dr. Encarnation Gutierrez Rodriguez, Dr. Maria Hallitzky, Prof. Dr. Franz Hamburger, Prof. Dr. Gudrun Hentges, Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden, Prof. Dr. Havva Engin, Dipl.-Päd. Matthias Hofmann, Dr. Merle Hummrich, Dr. phil. Dipl.-Päd. Telse A. Iwers-Stelljes, Dr. Margarete Jäger, Prof. Dr. Siegfried Jäger, Prof. Dr. Barbara John, Elli Jonuz, Dipl.-Psych. Birsen Kahraman, Prof. Dr. Annita Kalpaka, Serhat Karakayali, Prof. Dr. Gritt Klinkhammer, Christoph Kodron, Dr. Annette Kracht, Dipl.-Psych. Angela Kühner, Dr. Susanne Lang, Dr. Rosa Maria Jiménez Laux, PD Dr. Rudolf Leiprecht, Prof. Dr. Ingrid Lohmann, PD Dr. Helma Lutz, Dipl.-Soz. Melanie Mahabat Bahar, PD Dr. Paul Mecheril, Dipl.-Päd. Claus Melter, Dipl.-Päd. Stephan Münte-Goussar, Prof. Dr. Ursula Neumann, Dr. Heike Niedrig, Dr. Ulrike Ofner, Mag. Dr. Nikola Orning, Dipl.-Psych. Berrin Özlem Otyakmaz, Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, Dr. Matthias Proske, Dr. Regina Römhild, Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Dr. Rosemarie Sackmann, Jörn Schadendorf, Dipl.-Päd. Anne Schondelmayer, Inga Schwarz, Uschi Sorg, Dr. Ugur Tekin, Prof. Dr. Dietrich Thränhardt, Dr. Anja Weiß, PD Dr. Erol Yildiz, Cigdem Yoksulabakan.

Kein „Wort zum Freitag“ in der ARD

Şubat 18, 2006

Der ARD-Vorsitzende lehnte einen „Wort zum Freitag“ für Muslime in der ARD ab

Der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber hat die Forderung der Grünen nach einem „Wort zum Freitag“ für in Deutschland lebende Muslime abgelehnt. Dazu müssten die anerkannten Religionsgemeinschaften über den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verfügen, was bei dem Islam in Deutschland bisher nicht der Fall sei, sagte Gruber.

Das christliche „Wort zum Sonntag“ in der ARD erklärte der ARD-Vorsitzende mit der Begründung, „unsere Kultur ist geprägt von den Traditionen des christlichen Abendlandes“. (hv)

Neler Yapmalıyız?

Şubat 14, 2006

11 Şubat 2006 Cumartesi, Vakit gazetesi

Habere göre Danimarka’da Peygamberimiz Hz. Muhammed (s.a.s.)’in onuruna saldırı amaçlı karikatürleri yayınlayan gazete Cezayir’de bir gazeteye açıklama göndererek güya özür dilemiş. Bir buçuk milyar insanın saygı duyduğu bir üstün insanın onurunu böylesine hafife alabilen gazete acaba dünya kamuoyu önünde özür dilemeyi kendi onuru açısından çok mu ağır buluyor? Kaldı ki daha önce de dile getirdiğimiz üzere bu pislik öyle basit bir özürle temizlenebilecek pislik değildir. İş öyle basit bir özürle sonuca bağlanırsa, bizim değerlerimizi hedef almak için tetikte bekleyen ve uluslar arası siyonizmin güdümünde olduklarını bildiğimiz diğer yayın organları daha da cesaretlenecektir. Dolayısıyla bizim mücadelemizi ve tepki eylemlerimizi sürdürmemiz gerekir.

Öncelikli olarak boykotu önemsemeli ve ciddiye almalıyız. Boykotu etkisiz hale getirmek için ilginç psikolojik metotlara başvurulduğunu görüyoruz. Örneğin yine bir Cezayir gazetesi bu ülkedeki Danimarka büyükelçisiyle röportaj yapmış ve adam: “Kendileri üretmiyorlar ki boykot etsinler! Boykot ederlerse ne yiyecekler?” diyerek Müslümanları bir kez daha aşağıladıktan sonra boykotun Danimarka’yı etkilemeyeceğini, çünkü İslâm âlemine satışının zaten yüzde otuz civarında olduğunu, ayrıca uluslar arası anlaşmalar gereği bazı ürünlerin alınmasının zorunlu olduğunu iddia etmiş. Oysa daha birkaç gün önce boykotun altı ay sürmesi durumunda Danimarka’nın 39 milyar euro zarar edeceğini ağızlarından kaçırmışlardı. Arla isimli ünlü gıda ürünleri firması Arap dünyasında satışlarının sıfıra düştüğünü ve günlük zararlarının bir milyon euro olduğunu itiraf etmek zorunda kalmıştı. Ayrıca yüzde otuz oran az değildir. Zaten firmaların birçoğu yüzde otuzla veya daha azıyla ayakta durur. Satışının bu kadarlık azalması durumunda ya kâr tamamen sıfırlanır, ya da zararına çalışmaya başlar.

Söz konusu açıklamalar insanların boykota ilgisini azaltma ve bu yolla boykotu kırma amaçlı psikolojik yönlendirme çabalarıdır. Bu tür çabaları yakında, Danimarka’da karikatürleri yayınlayan gazetelerden pek farkları olmayan, toplumsal tepkiyi görünce karikatürlere karşı olmakta herkesten öne geçen ama kadının örtüsünü caddede ve sokakta bile yasaklama çabalarını var güçleriyle destekleyen yerli medya organları da yürütebilir. Etkilenilmemesini ve mücadelede kararlı olunmasını tavsiye ediyoruz.

Ürünlerin üretildiği ülkeleri tanımanın yollarından biri barkotlardır. Barkotda yer alan numaraların ilk iki veya üç rakamı üretildiği ülkeyi gösterir. Bu kodlar kısa adı EAN.UCC olan bir uluslar arası numaralandırma sistemine göre verilmektedir. Bu sisteme göre Türkiye’nin ticari kodu 869′dur. İşte bu üç rakamın veya sadece ilk ikisinin yerinde üretici diğer ülkelerin kodlarını görürsünüz. Danimarka’nın kodu 57, Norveç’inki 70, İsveç’inki 73, İsrail’inki 729, ABD-Kanada’nın ortak kodları 00-13 (yani 0′dan 13′e kadar), Fransa’nınki de 30-37′dir. Fakat bütün ürünleri kodlarından tanımak mümkün değildir. Bazı ürünler Türkiye’de temsilci şirketler tarafından patentle üretilmektedir. Bu gibi ürünleri markalarından tanımak mümkündür. Danimarka’nın İslâm dünyasına mal satan bazı tanınmış firmalarının ve uluslar arası siyonizme destek verdiği bilinen bazı firmaların markalarını bizim Web sitemizde (www.vahdet.com.tr) bulabilirsiniz.

Hamza Er isimli kardeşimiz Özgür-Der’in öncülüğünde Saraçhane’de düzenlenen eylemde basın mensuplarına önemli bir hatırlatmada bulunmuştu. Bu hatırlatmayı aslında ben de düşünmüştüm ama konuşmada aklımdan çıktı. Basında sürekli “Hz. Muhammed karikatürleri, Hz. Muhammed’in karikatürleri” ifadeleri kullanılıyor. Bu çok yanlış bir ifadedir. Yerine “Hz. Muhammed’e saldırı amaçlı” veya kısaca “hakaret amaçlı karikatürler” ifadesini kullanmak gerekir. Okuyucularımıza bu konuda basın mensuplarını uyarmalarını ve haber metinlerinde ifade hassasiyeti sağlamaya çalışmalarını tavsiye ediyoruz.

Konuyla ilgili resmi açıklamalarda insanlarımızın tepkilerini yıpratma çabalarının üstünün insanlara hoş gelen birtakım ifadelerle örtülmeye çalışıldığını görüyoruz. Tepkisizlik çağrısı itidal çağrısı olarak yutturuluyor. Duyarsız kalmaya sağduyulu olmak deniliyor. Tıpkı Filistin’de insanların tüm haklarından vazgeçip teslimiyeti kabul etmeleri çağrılarının “barış çabaları” diye yutturulmasında ve hak arama mücadelesinin “terör” olarak yaftalanmasında izlenen metot gibi. Bu tür kavram sahtekârlığına karşı da dikkatli olunmasını ve duyarsız kalınmamasını tavsiye ediyoruz.

Başörtüsüne sokak müfettişi dönemi

Şubat 12, 2006

Bu kararı, demokrasiye birazcık saygısı olan insanların içine sindirmesi mümkün değil, olamaz. Karar, kadına karşı ayrımcılığın en çarpıcı örneklerinden biri olarak hukuk tarihimize geçme özelliği taşıyor.

Danıştay 2’nci Dairesi’nin kararı Türkiye’nin demokrasi tarihinde yeni bir dönüm noktası olarak değerlendirilmeli. “Kamusal alan” devlet daireleri, üniversiteler, askeri alanlardan sokaklara taşıma anlamını içeren bu kararı, demokrasiye birazcık saygısı olan insanların içine sindirmesi mümkün değil, olamaz. Karar, kadına karşı ayrımcılığın en çarpıcı örneklerinden biri olarak hukuk tarihimize geçme özelliği taşıyor. Bu karar şu anlama geliyor. İnancı gereği başını örten biriyseniz, ekmek parası için okulda başınızı açmanız yetmez.

Yasak kararı, mainstream medyanın havaalanındaki bikinili kadın posterinin kaldırılması kadar ilgisini çekmedi. Oysa, bu kararın manşetlere çekilmesi, insanların özel yaşamına bu boyutta müdahale hakkını kimin, hangi güçten aldığının sorgulanması lazımdı.

Kamu görevlisi olarak hizmet veren bir kişinin, görevi sırasında inançlarını dışa vuracak giysilerden kaçınması kuralını bir noktaya kadar anlayabilirsiniz. Ancak, bu kamu görevlisinin görev bittiği andan itibaren nasıl giyineceğine, nasıl davranacağına karışamazsınız. Bu çifte standarttır, kabul edilemez.

AKP, demokrasi, insan hakları, herkese eşitlik söylemiyle iktidara geldi. Ancak, Cumhurbaşkanlığı seçimi, iktidarın tadı AK Parti’ye bu söylemlerini unutturdu. AKP kadroları, “Merkez partisi olma” savını fazla ciddiye aldı ve geçmişin ANAP’ından, DYP’sinden farksız bir hale geldi.

AKP’nin şu anda başı örtülü kadınlara gösterebileceği bir tek mazereti yoktur. Avrupa Birliği’ni hedeflediğini ileri süren bir ülkede, bu kararı herhangi bir şekilde izah edemezsiniz. Yakında, kamu görevlilerini sokakta çevirip başörtüsü denetimi başlarsa şaşırmayalım. Böylesi bir tepkisizliğin, vurdumduymazlığın sonu bu olur herhalde.

10.2.2006 / ERGUN BABAHAN / SABAH

Doğru teşhis…

Şubat 10, 2006

Danimarka’da Peygamber Efendimiz (sas)’i tahkir eden karikatürlerin yayınlanması tesadüfi değildir. Danimarka Kraliçesi’nin, bundan bir süre önce “Müslümanlara karşı harekete geçmemiz lazım, daha fazla hoşgörülü davranamayız.” dediğini hatırlayalım.

Rasmussen’in küçük iktidar ortağı sağcı-ırkçı parti sözcülerine göre “Danimarka’da yaşayan Müslümanlar bir kanser uru gibi, yapılacak en şey hepsini Sibirya’ya sürmek.” Kuşkusuz mesele Danimarka gibi küçücük ve aslında önemsiz bir ülkenin kendi inisiyatifiyle izah edilemez.

Herkes biliyor ki, özür dilense olaylar büyük ölçüde yatışacak. Rasmussen, özür dilemeye yanaşmıyor, olayların bu boyutlara ulaşmasında en büyük pay ona ait. Danimarka halkının yüzde 72’si Müslümanlardan özür dilenmesine karşı çıkıyor. AB, hakareti ve tahriki kınayacağına, İslam ülkelerinden “Avrupalıların can ve mal güvenliğinin etkin bir biçimde sağlanması”nı talep etmekle yetiniyor. Belli ki sistemli bir basiretsizlik söz konusu. Bunu küresel bir trend besliyor. Belli askerî ve iktisadi güç merkezleri küre ölçeğinde bir kampanya ile İslam fobisini yaygınlaştırıyorlar. Tehditleri, işgal çığlıkları arttıkça tepkiler de artıyor. Suriye ve Lübnan’da elçiliklerin ateşe verilmesiyle sonuçlanan olaylara yakından bakalım. Lübnan’da gözaltına alınan 160 kişiden 100’ü Suriyeli, 60’ı Filistinli. Suriye üzerine baskılar arttıkça, Suriyelilerde tepki birikiyor, Filistinliler ise zaten işgal altındaki topraklarda doğuyor ve işgal altında ölüyor. Irak ve Afganistan’da karikatüristler üzerinden işgalci güçler de protesto ediliyor. İnsanların somut durumlarını hesaba katmadan tepkilerini anlamak veya yargılamak kolay değil.

İslam ile Batı arasına kalın bir çizgi çiziliyor, bu herkes kendi galaksisinde kalsın anlamına gelen bir ayrışma değil, tam aksine, Müslümanları ötekileştirerek kendi içinde bütünleşen Batı’nın, Müslüman dünyaya çıkarlarını ve değerlerini güç kullanarak dayatmasının basit bir oyunu. İslam dünyasına getirilecek demokrasiye karşı toprak işgali, yeraltı ve yerüstü kaynaklarının talanı; ifade özgürlüğü karşılığında bütün kutsal değerlerimize hakareti sineye çekmemiz isteniyor.

8.2.2006 / ALİ BULAÇ / ZAMAN

Boykotun Danimarkaya faturası 10 milyar Euro

Şubat 7, 2006

Almanyadaki Tüketicilerinde yakından tanıdıkları danimarka firması Arla (buko) dünya müslümanlarının uyguladıkları boykot yüzünden günde 1,3 Milyon Euro kaybediyor.

Danske Bank expertlerinin yaptıkları hesaplamalara göre eğer boykot 1 yıl kadar sürecek olursa toplam zararın 10 milyor euro olması bekleniyor.

Ayrıca karikatürlerin yayınlandığı diğer Avrupa ülkeleri ekonomilerin ne şekilde etkileneceğini endişe ile bekliyorlar.

kaynak: Stern Dergisi

Ücüncü: „Beleidigungen und Verunglimpfungen werden von keiner Freiheit gedeckt“

Şubat 6, 2006

Generalsekretär der IGMG kritisiert und verurteilt die Propheten-Karikaturen in verschiedenen Zeitungen – Muslime sind aufgefordert, Provokationen ins Leere laufen zu lassen

„An Geschmacklosigkeit sind die Propheten-Karikaturen nicht zu übertreffen“, kritisierte der Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, Oguz Ücüncü, die Karikaturen in verschiedenen Zeitungen. „Sie sind beleidigend und zeigen keinerlei Achtung für religiöse Werte.“ „Es ist unverantwortlich, wenn unter dem Deckmantel der Pressefreiheit religiöse Gefühle bewusst verletzt und Religion verunglimpft wird. Die Pressefreiheit ist ein elementarer Wert unserer Rechtsordnung, daher muss sie vor allem vor dem Missbrauch geschützt werden, nur so kann man glaubwürdig für ihre Verteidigung eintreten,“ sagte Ücüncü weiter. „Beleidigungen und Verunglimpfungen werden von keiner Freiheit gedeckt.“

Mit Sorge betrachte man die Bestrebungen weiterer Zeitungen, die den weiteren Abdruck dieser Karikaturen offensichtlich für einen vermeintlichen Kulturkampf nutzen wollen. „Ein Bewusstsein für die Pressefreiheit entsteht sicherlich nicht dadurch, dass man den Propheten beleidigt. Es geht hier auch nicht mehr nur um das Erstellen eines Bildnisses des Propheten, sondern insbesondere darum, wie er dargestellt wurde. Die Kritik der Muslime nur mit dem Bilderverbot im Islam begründen zu wollen, wäre zu oberflächlich. Es ist insbesondere die beleidigende und herabwürdigende Art und Weise, mit der er vermeintlich karikiert wurde“, stellte Ücüncü klar. Der Gesetzgeber habe nicht umsonst § 166 Strafgesetzbuch geschaffen, der die Beschimpfung religiöser Bekenntnisse, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören, unter Strafe gestellt.

Weiter sagte Ücüncü: „Die Karikaturen sind diffamierend und können nicht hingenommen werden. Aber sie können weder das Ansehen des Propheten beschädigen, noch ihm seine Würde nehmen“, sagte Ücüncü. „Es machen sich doch gerade die lächerlich, die zur vermeintlichen Durchsetzung der Pressefreiheit solch eine Provokation als notwendig ansehen und nicht einmal die Größe haben, Fehler einzugestehen.“ „Es wird uns als Muslimen nichts genommen, wenn wir eine solch offene Provokation ins Leere laufen lassen, indem wir besonnen reagieren und mit überlegten Aktionen unseren Protest kundtun. Drohungen oder sogar gewalttätige Übergriffe gegen Personen oder europäische Institutionen, können nicht hingenommen werden“, sagte der Generalsekretär abschließend.

Osmanlı peygamberi nasıl korurdu?

Şubat 6, 2006

İslam dünyasını öfkelendiren Hz. Peygambere hakaret içeren karikatürlere tepkiler çığ gibi büyüyor. Peki böyle bir durumda Osmnalı nasıl hareket ederdi? İşte 3 ibretlik örnek

İşte Zaman yazarı Mustafa Armağan’ın Turkuaz sayfalarına aktardığı bilgiler.

“Osmanlı, Peygamberine hakaret ettirmezdi

Ne oluyoruz? Danimarka, derken Norveç, Almanya ve Fransa… Şu karikatür kuşatmasından bahsediyorum. Kaç gündür sabah akşam bu haberlerle dertleniyoruz. Bazı yazarlarımız Danimarka mallarını külliyen boykot çağrısı dahi yaptılar.

Bu üzücü haberleri işitip de Sultan Abdülhamid’i anmamak mümkün mü? Devletin en müşkil anlarında bile Düvel-i Muazzama’nın idarecilerine sözünü geçirebilen ve İslamiyet hakkında kalem oynatır veya tiyatroda bir eser sahneye koyarken dinî değerlerimize karşı daha itinalı olmalarını sağlayan bir derin hassasiyetin değişmez adresiydi Halife hazretleri.

İşte onun Peygamber Efendimiz (sav) ve ecdadının haklarını, hem de şu Yıldız Sarayı’ndan dışarıya adımını atmadan nasıl savunduğuna ilişkin birkaç olay.

Yıllardan 1890’dır. Fransız akademisi üyelerinden Marki de Bonnier, “Muhammed” adlı bir dram yazarak Comedie Français’e teslim etmiştir ve alınan haberlere göre oyunun provaları başlamak üzeredir. Sahnede bir aktör Hz. Peygamber rolüne çıkacaktır. Oyunun Efendimiz’in manevî şahsiyetini, dolayısıyla İslam dinini ve Müslümanları küçük düşüren hakaretamiz bölümler ihtiva ettiği haberleri Abdülhamid’i “Halife-i Müslimîn” sorumluluğuyla derhal harekete geçirecek ve yalnız o tiyatroda değil, bütün Fransa’da sahnelenmesini engelleyecektir oyunun. Nasıl mı? Fransa Cumhurbaşkanı Sadi Carnot’ya Paris Sefiri Salih Münir Paşa eliyle haber uçurarak. Tabii Carnot Cenaplarına, İslamiyet’e yaptığı bu mühim hizmet karşılığında bir Nişan-ı İmtiyaz takdim edildiğini söylememe gerek yok.

Ancak de Bonnier de işin peşini bırakmaya niyetli değildir. Bu defa eserini Abdülhamid’in diş geçiremeyeceğini tahmin ettiği, devrin ABD’si olan İngiltere’de oynatmak için girişimde bulunur. Ne var ki, Irving adlı bir aktörle anlaşmış olmasına, bir nevi devlet tiyatrosu olan Lyceum Kraliyet Tiyatrosu’nda oynanması kararlaştırılmasına rağmen, Abdülhamid’in müdahalesinden kurtulamaz. Bu defa diplomatik kanallardan bizzat İngiltere’nin ılımlı Dışişleri Bakanı Lord Salisbury devreye sokularak piyesin yalnız o tiyatroda değil, bütün İngiltere’de oynanması yasaklanır.

Marki de Bonnier-Sultan Abdülhamid kovalamacasının böylece noktalanmış olduğunu sanıyorsanız aldanıyorsunuz. Çünkü bu işin bir de üçüncü raundu var.

Devir değişmiş, Lord Salisbury gitmiş, yerine bir başka Lord, İslamiyet’e daha mesafeli duran Roserbery geçmiştir. Bunun üzerine Marki de Bonnier yeniden atağa kalkar ve bir başka Londra tiyatrosuyla anlaşır. Ancak bu defa da eserini sahneye koydurmayı başaramayacaktır. Velhasıl Abdülhamid’in mahir diplomasisi, bu mel’anetin icrasına müsaade etmeyecektir. Nitekim 1900 yılında Paris’te oynanmak istenen Muhammed’in Cenneti adlı bir başka piyesin ancak ismi ve muhtevası değiştirilerek sahneye konulur hale getirilmesi de onun ince diplomatik girişimlerinin eseridir.

Keza Roma’da oynatılmak istenen Fatih Sultan Mehmed üzerine bir piyes de, Osmanoğullarının küçük düşürüleceği gerekçesiyle yasaklatılmıştır. İşin ilginç yanı, kendi gücünün yetmediği durumda yakın dostu Alman İmparatoru Wilhelm’i devreye sokarak bunu başarmasıdır. Yasaklama olayını haber veren 15 Nisan 1890 tarihli bir İtalyan gazetesi (Capitan Fracassa) aynen şunları yazmaktaydı: “Bu dramın sahneleneceği haberi üzerine, Sultan [Abdülhamid], kendisine, bir Rus filosunun Boğaziçi’ne doğru hareket halinde bulunduğu bildirilmiş gibi, heyecana kapıldı. İmparator Wilhelm de ilgilenmiş göründü.”

Abdülhamid Han’ın sevgili Peygamberine, İslamiyet’e ve ecdâdına yönelik küçük düşürücü tavırlara karşı, güçlü Batılı devletleri karşısına alma pahasına, müsamahasız, tavizsiz ve kararlı tutumu kısa sürede etkisini göstermiş ve tiyatrolar İslamiyet’le ilgili eserleri daha bir titizlikle seçer olmuşlardır. Sonuçta gerek Fransa’da, gerekse İngiltere ve İtalya’da, hatta İngiliz işgali altında bulunan Hindistan’da Peygamber Efendimiz ve Osmanlı padişahlarına yönelik bu tür hakaret içeren eserlerin sahnelenmemesi yolunda bir gelenek oluşmuştur. Nitekim Avrupalı bürokratların Osmanlı’nın hassasiyetini nazar-ı dikkate aldıklarını ve basını da zaman zaman uyardıklarını görüyoruz. Bu da Abdülhamid’in iktidar ve nüfuzunun sadece içeride ve sadece İslam âleminde değil, Avrupa’da da oldukça yüksek olduğunu gösteriyor.

Bir piyes için koca Alman İmparatoru II. Wilhelm’i bile devreye soktuğuna bakılırsa onun bu işleri ne kadar ciddiye aldığı ve aldırdığı rahatlıkla anlaşılır. Aleyhteki propagandasına son vermek için bir ara İngiltere’nin ünlü “The Times” gazetesini satın almaya dahi kalkıştığı söylenir Sultan’ın. Neden vazgeçtiğini bilmiyorum. Ama hiç de yabana atılacak bir fikir değil bence. Düşünsenize, “Times” gazetesi bizim olsaydı…

Mabeyn kâtiplerinden Tahsin Paşa’nın yalancısıyım. Sultan Hamid her sabah “Times”, “Temps”, “Kölnische Zeitung”, “Tribune”, “Standard” gibi İngilizce, Fransızca ve Almanca gazetelerin siyasî makalelerini günü gününe tercüme ettirip inceler, tepki verilmesi veya düzeltilmesi gereken haber ve yazıları işaretler ve bazı ünlü yerli ve yabancı yazarlara cevaplar yazdırarak o gazetelerde yayınlatırmış. Bununla da yetinmeyen propaganda üstadı Abdülhamid, Avrupa gazetelerinin temsilcilerini saraya çağırır, onlara iltifatlar edip hediyeler takdim ettikten sonra, çıkan haberlerin düzeltilmesini rica edermiş. İtiraz etmek ne mümkün! Birkaç gün sonra bakarmışsınız ki, o muhabirler aynı gazetede bu defa Osmanlı lehine haberler yazmışlar.

Şimdikiler ne yapıyor? Biliyorsunuz. Ve biz bu işleri becermiş olan adama, şahsî iktidarı için diktatörlük yaptığı iftirasını atmaya devam ediyoruz. Peygamberinin hakkını savunmanın şahsî iktidar tutkusuyla ne alakası var? Bilen varsa söylesin.”

Dänische Karikaturen, Muslime und Medien

Şubat 5, 2006

Es scheint, mittlerweile sei die halbe Welt in Aufruhr, weil die dänische Zeitung Jyllands-Posten im September 2005 zwölf von verschiedenen Zeichnern angefertigte Karikaturen veröffentlichte, die den im Islam heiligen Propheten Mohammed zeigten.

Tatsächlich war dies noch größtenteils unbeachtet geblieben, erst der Nachdruck der Karikaturen in der norwegischen Zeitung Magazinet am 10. Januar dieses Jahres löste dann letztlich den Sturm der Entrüstung in der islamischen Welt aus. Zwar war schon zuvor eine Gruppe dänischer Muslime nach Ägypten gereist, um dort ihr Problem vorzutragen, nachdem sie in weder bei den dänischen Behörden noch den Medien ein offenes Ohr gefunden hatten, bis zur Veröffentlichung in der Magazinet war es aber noch verhältnismäßig ruhig.

Die Kritik der Muslime an der Veröffentlichung wurde von zahlreichen Seiten mit dem Vorwurf beantwortet, hier sollten die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt werden. Eine Zeitungen, darunter die deutsche “Welt” und die französische France Soir druckten die Karikaturen daraufhin ebenfalls ab. Dies führte im Fall der France Soir wiederum dazu, daß deren Chefredakteur Jacques Lefranc von Raymond Lakah, dem Besitzer der Zeitung, entlassen wurde.

Die mittlerweile ausgesprochene öffentliche Entschuldigung des Chefradakteurs der Jyllands Posten, Carsten Juste, wird von Muslimen allgemein abgelehnt, da er sich nur für die Folgen der Veröffentlichung, nicht aber für die aus muslimischer Sicht unerträgliche Beleidigung entschuldigt hat.


Aus “westlicher” Sicht scheinen die Karikaturen tatsächlich verglichen mit vielen anderen relativ harmlos. Bei einem minimalen Wissen um den Islam muß aber klar sein, wie beleidigend die Zeichnungen für Muslime sind. So befindet sich darunter eine Zeichnung, die den Propheten Mohammed mit einer Bombe statt eines Turbans auf dem Kopf zeigt, deren Lunte bereits brennt und auf der außerdem ein Koranvers steht. Nicht nur, daß er damit als Terrorist dargestellt wird, schon allein das Anfertigen eines Bildes Gottes und auch Mohammeds selbst ist im Islam untersagt. Dies ist eine derart grundlegende Regel, daß der Verdacht, daß es sich hier in Wahrheit um eine gezielte Provokation der “konservativen” Jyllands Posten handelte, um genau die jetzt zu beobachtende Reaktion zu provozieren, durchaus nicht von der Hand zu weisen ist. Offiziell erfolgte der Aufruf an die Zeichner, Karikaturen des Propheten anzufertigen, im Rahmen “einer andauernden Debatte über die Meinungsfreiheit”.


Gleichgültig, was der wahre Hintergrund für die Zeichnungen war, so ist die Reaktion der Medien doch äußerst bemerkenswert, sind sie sich doch darin einig, die Muslime wegen ihrer Reaktion zu verurteilen.

Als Mel Gibson vor zwei Jahren seinen Film “Die Passion Christi” vorstellte, führte dies zu zahlreichen mehr oder minder wütenden Reaktionen von Juden, die ihm Antisemitismus vorwarfen und auch einen Boykott forderten. Dies verhinderte zwar weder seine Veröffentlichung noch seinen kommerziellen Erfolg, führte aber auch nicht zu der Kritik an Juden, sie wollten hier die “Freiheit der Kunst” oder das Recht auf freie Meinungsäußerung beschneiden.

Es mag hilfreich sein, sich hier eine umgekehrte Situation vorzustellen. Es fällt nicht schwer, den Aufschrei in der “westlichen” Welt zu erahnen, würde eine große iranische Zeitung eine Karikatur abdrucken, die den vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehenkten Papst zeigt, nachdem er zuvor in eindeutiger Situation mit zwei Meßdienern gezeigt wurde.

Ohne Zweifel stellen die Forderungen der Muslime letztlich einen Eingriff in die Pressefreiheit dar. Diese wird aber an anderer Stelle noch weitaus entscheidender und weitreichender eingeschränkt, sei es durch das “Caroline-Urteil” des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte oder auch der Gerichtsstreit der damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, um Medienberichte zu verbieten, in denen behauptet wurde, er würde sich die Haare färben.

Auch ist es geltendem Recht zufolge durchaus ebenfalls den Medien nicht gestattet, andere Personen mit böswilligen Beschimpfungen zu überziehen. Darüberhinaus stellt Paragraph 166 des deutschen Strafgesetzbuchs ausdrücklich die “Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen” unter Strafe. Der Protest der Muslime läßt sich also zumindest in Deutschland sehr wohl auch rechtlich begründen. Sicherlich könnte es ein Gedankenansatz sein, zu fordern, daß wirklich alle Informationen und Meinungen veröffentlicht werden dürfen. Von diesem Zustand ist aber nicht nur Deutschland weit entfernt.

Unabhängig von gesetzlichen Regelungen sollte es aber eigentlich nicht so schwer fallen, derart grundlegende Glaubensgrundsätze anderer Menschen zu achten. Daß dem Aufschrei der Muslime praktisch nur mit Unverständnis und erneuter Kritik begegnet wird, wirft die Frage auf, inwieweit die Betreffenden tatsächlich daran interessiert sind, Muslimen die Hand zu reichen.

www.freace.de

Hört auf zu heucheln!

Şubat 5, 2006

Unter dem Deckmantel der Satire und der Pressefreiheit wurden wieder einmal der Islam und die Muslime beleidigt.

VON: MUSLIM§RECHT


Ende September 2005 veröffentlichte die dänische Tageszeitung “Jyllands-Posten” zwölf Karikaturen, die den Propheten Muhammad darstellen sollten. Sie zeigten ihn unter anderem als Turbanträger, dessen Kopfbedeckung eine Bombe ist. Das Ziel der Zeitung, die für ihre islamfeindliche Haltung bekannt ist, war von Anfang an reine Provokation und Spott.

So schreibt “Jyllands-Posten” am 30. September 2005 in einer Zwischenüberschrift zu der Bilderserie:

„Lächerlichmachung

Die moderne säkulare Gesellschaft wird von einigen Muslimen abgelehnt. Sie fordern eine Sonderstellung, wenn sie auf besonderer Rücksichtnahme auf ihre eigenen religiösen Gefühle beharren. Das ist unvereinbar mit der weltlichen Demokratie und Redefreiheit, in der man bereit sein muss, Hohn, Spott und Lächerlichmachung ausgesetzt zu sein. Das ist bestimmt nicht immer sympathisch und schön anzusehen, und es bedeutet nicht, dass religiöse Gefühle zu jedem Preis verspottet werden sollen, aber das ist in diesem Zusammenhang untergeordnet.“ (Jyllands-Posten, 30. September 2005 *1)


Die Autoren wussten also genau, worauf sie sich einließen. Es war ihnen bewusst, dass sie damit über 1,5 Milliarden Muslime beleidigen würden. Dennoch entschlossen sie sich zu dieser Aktion. Es galt schließlich die Grundpfeiler des aufgeklärten Westens gegenüber den Muslimen zu schützen.

Die schwedische Tageszeitung “Dagens Nyheter” enthüllte einen Teil der Hintergründe zur Entstehung der umstrittenen Karikaturen. Dort ist unter anderem zu lesen: “Ich hatte den Eindruck, das sei eine Situation, in der man nur verlieren kann”, sagte einer der Cartoonisten. “Wenn ich nein sagen würde, wäre ich ein Feigling, wenn ich ja sagte, würde ich Hass gegen den Islam säen.”

Dass sich die Betroffenen kurz nach Beginn der Proteste überrascht zeigten, zeugt also nur von ihrer Verlogenheit.

Der Chefredakteur der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten”, Carsten Juste, erklärte, die Zeichnungen hätten nicht gegen dänische Gesetze verstoßen, aber unzweifelhaft viele Muslime beleidigt. Bei ihnen wolle man sich entschuldigen. Als jedoch seine europäischen Gesinnungsgenossen sich der Beleidigungskampagne anschlossen, relativierte er seine Entschuldigung und begrüßte die zahlreichen Nachdrucke in anderen europäischen Zeitungen.

“…Schon wurde Hass aus ihren Mund offenkundig, aber das, was ihr Inneres verbirgt, ist schlimmer…..”.(Quran, Sure 3, Vers 118)

In Deutschland wollte und musste sich vor allem die pro-zionistische “WELT”-Zeitung hervortun. Sie und die “taz” veröffentlichten aus Solidarität (und wahrscheinlich gemeinsamer Abneigung gegenüber dem Islam) die Karikaturen.

So ließ der Chefredakteur der WELT, Roger Köppel, verlautbaren:

“Es ist absolut legitim, Karikaturen zu religiösen und auch islamischen Themen zu veröffentlichen. Ich habe die Karikaturen deshalb groß auf der Frontseite der “Welt” dokumentarisch abgebildet.”

Roger Köppel, Chefredakteur der WELT

Auch andere europäische Zeitung schlossen sich dem Kreuzzug an. Ihr hässliches Verhalten legitimierten sie mit dem notwendigem Schutz der Presse- und Meinungsfreiheit. Wie sonst hätten sie ihre hasserfüllten Angriffe gegenüber dem Propheten Muhammad, s.a.w., begründen können?

Es sind die gleichen Menschen, die auf die Barrikaden gehen und sogar Journalisten- sowie Politikerkarrieren vernichten, wenn sie die Interessen des zionistischen Staates gefährdet sehen. Wo sind all die wahren Bekämpfer der Meinungs- und Pressefreiheit, die vor allem dann aktiv werden, wenn es um das sogenannte Existenzrecht Israels geht?

Der Krieg gegen die Muslime im Irak und Afghanistan, die Internierung von Muslimen in Geheimgefängnissen, Organisationsverbote und etliche Haus- und Moscheedurchsuchungen wurden mit dem “Kampf gegen den Terror” gerechtfertigt. Die Diskriminierung von Muslimen hat auch in Deutschland erschreckende Maße angenommen. Geforderte Gesinnungstests für muslimische Einbürgerungsverfahren, das Kopftuchverbot für Lehrerinnen an öffentlichen Schulen und die Überwachung von Moscheen sind nur die Spitze des Eisbergs.

Das Verbot der türkischen Zeitung “Vakit” ohne ein rechtskräftiges Gerichtsurteil sowie das letzte Woche bestätigte Betätigungsverbot für die, mit friedlichen Mitteln arbeitende, islamische Befreiungspartei (Hizb-ut-Tahrir) zeigen eindeutig eine antiislamische Rechtsgesinnung und -anwendung.

Aber auch wir haben unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Traurig ist, dass wir Muslime aufgrund eines falschen Islamverständnisses sehr emotional und zum Teil widersprüchlich handeln. Das Verbrennen des Quran oder das Anfertigen von Karikaturen über den Propheten Muhammad s.a.w. führen berechtigterweise zu Protestaktionen auf der ganzen Welt. Werden jedoch Muslime durch Besetzung und Krieg direkt getötet oder vertrieben, muss schon einiges geschehen, damit wir aus unserer Lethargie erweckt werden. Ist denn das Töten eines Menschen oder die Besetzung und Unterdrückung unserer Geschwister ein geringeres Vergehen als das Zeichnen von Karikaturen über den Propheten?

So ist Dänemark mit seinen Kampftruppen Teil der brutalen Besatzung im Irak. Dieser nordeuropäische Kleinstaat ist also direkt in militärische Handlungen gegenüber unseren irakischen Geschwistern involviert. Wo waren und sind hier die Proteste und Boykottaufrufe? Und mit welcher Begründung haben die muslimischen Führer hier nicht interveniert? Waren sie es nicht, die diese Kriege durch finanzielle, materielle und logistische Unterstützung möglich gemacht haben? So sehr wir die Aktionen der Ummah in der islamischen Welt begrüßen,- den Protest der dortigen Führer nehmen wir nicht ab, denn er ist nicht echt!

Er dient nur dazu, sich den muslimisch fühlenden und denkenden Massen anzubiedern, nachdem in der Vergangenheit offenkundig wurde, dass sie nicht die Interessen der Muslime, sondern die der Kuffar wahren. Sie fürchten um ihre Stühle und sind daher quasi gezwungen, sich dem Protest unserer Geschwister anzuschließen.

Als Muslime sollten wir wissen, dass die Feinde des Islam ihre Angriffe, welcher Art auch immer, niemals beenden werden, solange sich die Muslime nicht auch politisch zu einer einzigen Ummah vereinigt haben. Ohne Auflösung der vom Westen künstlich geschaffenen muslimischen Nationalstaaten und ihren Zusammenschluss zu einem einzigen Staat, der die Rechte der Muslime mit allen Mitteln weltweit verteidigen kann, werden die Attacken der Kuffar nicht enden. Dies dürfen wir nicht vergessen.

Wir erklären hiermit unsere Solidarität mit unseren weltweit protestierenden Geschwistern. Sie erfüllen uns mit Stolz und führen uns deutlich vor Augen, dass wir trotz der geographischen Teilung eine einzige Gemeinschaft sind,- mit gleichen Emotionen und Vorstellungen gegenüber den Muslimen und dem Islam.

“Und diese eure Gemeinschaft ist eine einheitliche Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr. So fürchtet Mich” (Quran, Sure 23, Vers 52)


Muslim§Recht

04.02.2006


Nachfolgend veröffentlichen wir unkommentiert einige Pressemitteilungen und Zitate:

- Der Vorsitzende des Deutscher Journalisten-Verbandes, Michael Konken, jedoch widersprach und verteidigte den Nachdruck: „Der Nachdruck der Karikaturen in deutschen Zeitungen ist ein notwendiger Beitrag zur Meinungsbildung, dessen Ziel nicht die Verletzung religiöser Gefühle gewesen ist.“„ Zugleich verurteile der DJV-Vorsitzende die Entlassung des Chefredakteurs von France Soir scharf und forderte dessen Wiedereinstellung.

- Welt”-Chefredakteur Roger Köppel schrieb in einem Kommentar auf der Titelseite: “Es gibt kein Recht auf Satireverschonung im Westen.” Köppel sagte der Nachrichtenagentur Reuters, es entspreche seinem journalistischen Selbstverständnis, dass Medien dann einschreiten müssten, “wenn wesentliche Grundpfeiler unserer Kultur in Frage gestellt werden, wie es hier der Fall ist”.

- Käßmann: Muslime bestätigen die Karikatur

Die evangelische Bischöfin Margot Käßmann hingegen schreibt in einem Beitrag für den Berliner “Tagesspiegel”, sie könne zwar verstehen, “dass durch die Mohammed-Karikaturen religiöse Gefühle aufgewühlt” seien. Allerdings ist “die Resonanz absolut unangemessen und meines Erachtens durchaus gezielt gesteuert”. Der Islam müsste sich der Frage stellen, “was es denn eigentlich bedeutet, wenn diese Religion immer mehr mit Terror gleichgesetzt wird. Eigentlich müssten Muslime dagegen aufbegehren, dass in ihrem Namen Gewalt verübt wird. Aber im Moment bestätigen sie ja die Karikatur”, so die Bischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover.

- Zwar könnten durch den Nachdruck religiöse Gefühle verletzt werden, sagte der SPD-Medienexperte Jörg Tauss der Netzeitung. “Im Zweifel bin ich aber für die Meinungs- und Informationsfreiheit.”

- Der Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sagte der Netzeitung: “Muslime müssen genau so wie die christlichen Kirchen und Juden Kritik und Satire ertragen.” Die Meinungsvielfalt gelte auch in der Auseinandersetzung mit religiösen Dingen. Nicht alles, was ungestraft bleibe, müsse man schon für geschmackvoll und akzeptabel halten. “Wer wegen einer unangemessenen Mohammed-Karikatur mit Bombe im Turban mit Bombendrohung reagiert, gibt denen recht, die dieses Bild für eine Beschreibung des Islam halten”, ergänzte er.

- In den Niederlanden legte der islamkritische Parlamentsabgeordnete Geert Wilders die Mohammed-Karikaturen auf seiner Internet-Seite aus.

- Dänemark überprüft Aufenthaltsgenehmigungen von Imamen

(1) Übersetzung Wikipedia

Hakaret ya Yahudilere yapılsaydı…

Şubat 4, 2006

Fransız Müslüman filozof Roger Garaudy birkaç yıl önce Yahudi hahamlarının asırlar boyu Tevrat’a sokuşturdukları tahrifatları ortaya çıkaran kitabını yayınlatınca sadece kitap toplatılmakla kalmamış, yazarın kendisi de mahkemeye çıkarılmış ve hapse atılmıştı.

Şimdi Danimarka’daki hükümet, İslam’ın peygamberi Hz. Muhammed’i karalayan karikatürleri yayınlamasıyla ilgili olarak Danimarka gazetesine karşı işlem başlatmayı reddediyor. Zira hükümet gazetenin meşru ifade özgürlüğünü kullandığı görüşünde.

Yöneltilen soru şu: Acaba Danimarka hükümeti İslam dünyası hükümetlerinin bu tür konulardaki zayıflığına ve bitkinliğine dair tam bir kanaat içinde olmasaydı konuyu bu şekilde görmezlikten gelebilir miydi?’

Danimarka’nın en büyük gazetesi Jyllands-Posten, İslam’ın Peygamberi’ne yönelik açık karalama kastıyla tek bir karikatürle yetinmeyip hepsi de iğrençlik ve sefahatlik bakımından üst düzeyde tam 12 karikatür yayımladı.

Örnek bağlamında bu karikatürlerden biri Hz. Peygamber’i bomba şeklinde sarıklı şahıs şeklinde resmediyor.

Eğer gazete bir resimle yetinip Danimarka’daki İslam kuşağı çevrelerinde oluşan öfkeli tepkiler sonrası bir sonraki sayısında özür dileseydi konu medya sürçmesi olarak görülebilirdi.

O halde bu bir kampanya ve kampanyadan daha da çirkini, gazete yayın kurulunun yayını gerekçelendiren tutumu. Gazete birçok karikatüristin tepkilerden korkarak İslam Peygamberi’ni karalayan açık çizimlere katılmaktan çekindiklerine işaret ediyor ve gazete olarak pratik örnek vererek basındaki bu korku düğümünü çözmek istediklerini iddia ediyor.

Bu ilginç mantığı kabul ettiğimizi varsayarak soruyoruz: ‘Niçin Danimarka gazetesi veya Batı’daki başka gazeteler ve medya organları, Batılı korku düğümünü antisemitizm kapsamında hayata geçirmiyor? Niçin Yahudi dini ve ‘Nazi soykırımı’ gibi Yahudilerin tarihiyle ilgili tartışmalı konuların eleştirisi, kutsal dokunulmazlar olarak kalıyor, hatta Avrupa ve ABD’de ceza hukukunun yaptırım uyguladığı bir suç olarak görülüyor?’

İslam’ı ve ümmetini küçük düşürme, asıl itibarıyla İslam dünyasındaki rejimlerin ve dinî kurumların izlediği tutumların sonucu. El Ezher şeyhi Muhammed Seyid Tantavi’nin Kahire’de Danimarka büyükelçisi ile bir araya gelmesi sırasında Danimarka gazetesine getirdiği ‘genel şekliyle ölüleri karalamak doğru olmaz ve Hz. Muhammed ölmüştür, kendisini savunamaz’ eleştirisinin en uç sınırı bu.

Hiç şüphesiz Danimarka’daki otoriteler bu zayıflığın arkasındaki anlamın idrakinde. Zira Danimarka başbakanı protestolarını ifade etmek için görüşme talep eden başkent Kopenhag’daki 11 İslam ülkesi büyükelçisini kabul etmedi.

Buna rağmen İslam ülkeleri hükümetleri Danimarka hükümetiyle ilgili cezai önlemler almaktan kaçınmaktalar.

Uluslararası platformda Birleşmiş Milletler’e bağlı insan hakları komisyonunun İslam Peygamberi’ne yönelik gazete karalamasını ‘başkalarının inançlarına kabul edilemez saygısızlık’ olarak niteleyen bir bildiri yayınlamasıyla birlikte Yahudilerin inançlarına yönelik bir karalama olması durumunda Birleşmiş Milletler’de nasıl olağanüstü hal ilan edileceğini tasavvur edebiliriz. İslam’ın dini bir inanç olarak bu şekilde hedef alınması, İslam dünyasında ‘teröre karşı savaştaki’ gerçek Batılı hedeflerine dair oluşan halkçı kanaatlerin derinleşmesine katkıda bulunacaktır sadece. (Katar’da yayımlanan El Vatan gazetesi, 25 Ocak 2006)

Islamrat kritisiert den Nachdruck der dänischen Prophetenkarikaturen

Şubat 4, 2006

In einer Presseerklärung kritisierte der Islamrat den Nachdruck der Prophetenkarikaturen und lehnte zugleich gewaltsame Reaktionen dagegen ab

In einer Presseerklärung kritisierte der Islamrat den Nachdruck der beleidigenden Prophetenkarikaturen in anderen Zeitungen als ausgesprochen provokativ. Es sei allen Medien klar, dass diese Zeichnungen die religiösen Gefühle aller Muslime zutiefst verletzten, sagte der Vorsitzende der Islamrats, Ali Kizilkaya, und fügte hinzu: „Im Islam ist bereits die Abbildung des Propheten überhaupt nicht statthaft, viel weniger aber in verächtlicher Manier.“

Zugleich stellte Kizilkaya klar, der Islamrat stehe zur Idee der Pressefreiheit. Dies gelte jedoch in Deutschland nur im Rahmen der bestehenden Gesetze. Die Verhöhnung von Glaubensinhalten gehe dagegen eindeutig über das von der Pressefreiheit geschützte Maß hinaus. „Wir sehen, dass gerade in Anbetracht der derzeit ohnehin angespannten Lage, diese, die Muslime und den Islam beleidigenden Veröffentlichungen und die daraus resultierende Diskussion, ausgesprochen dialogstörend und integrationsschädigend sind“, sagte der Islamratsvorsitzende.

Wie auch andere islamische Organisationen in Deutschland hat sich der Islamrat gegen gewaltsame Reaktionen auf die Prophetenkarikaturen ausgesprochen.

Der Vorsitzende des Islamrats sagte: „Wir bedauern, dass im Auslandzum Teil mit Gewalt reagiert wurde. Dies halten wir

zur Eskalation um Karikaturen

Şubat 4, 2006

Sie wollen den totalen Krieg! – Muslim-Markt zur Eskalation um Karikaturen

Muslim-Markt, 3.2.2006 – In einer derart aufgeheizten Situation, wie sie derzeit aufgrund der so genannten „Karikaturen“ weltweit entstanden ist, fällt es schwer, kühlen Kopf zu bewahren, und die Angelegenheit sachlich zu bewerten, aber wer die Welt vor dem dritten Weltkrieg bewahren will, wer verhindern will, dass die USA bald wieder losmarschieren, aufgestachelt von Israel und dieses Mal sogar mit Atomwaffen unterstützt von Frankreich und Merkel, der muss versuchen, kühlen Kopf zu bewahren.

Daher soll hier versucht werden, die Angelegenheit aufgrund von Fakten zu analysieren. Zunächst einmal die „westliche“ Version zum Anfang der Geschehnisse: Am Anfang soll es nur um ein Kinderbuch gegangen sein. Ein dänischer Autor brauchte demnach angeblich Bilder über das Leben des Propheten. Aus angeblicher Angst vor Islamisten aber fand sich angeblich kein Zeichner. Dann „half“ angeblich die Zeitung “Jyllands-Posten” nach. Der Kulturchef der größten dänischen Zeitung „bat“ namhafte Karikaturisten um bildliche Darstellungen des Propheten. Und zwölf folgten der Aufforderung, Ende September 2005 veröffentlichte “Jyllands-Posten” die Zeichnungen. Danach gab es vereinzelt Proteste in Dänemark, die aber ohne Wirkung blieben, bis es vier Monate später zur Eskalation kam! Da wir hier nicht allein auf die Folgen, sondern auch auf die Ursachen eingehen wollen, haben wir das Ende arg zusammengefasst.

Es ist wirklich von großer Bedeutung, die Angelegenheit – auch im Sinn der so genannten Pressefreiheit und auch im Sinn der westlichen Welt sachlich und vorurteilsfrei zu betrachten und auch zu hinterfragen! Was ist das für eine Geschichte mit den Kinderbüchern? In der islamischen Welt gibt es doch tausende und abertausende von Kinderbüchern mit den schönsten Zeichnungen und Bildern. Der Prophet wird dabei angedeutet (indem sein Kamel zu sehen ist oder seine Hand usw., aber nie sein Gesicht). Aber in jenen Kinderbüchern gibt es doch zuhauf die islamische Geschichte in Bildern! Selbst deutsche Übersetzungen kann man kaufen! Wie kann es also sein, dass ein dänischer Kinderbuchautor keine geeignete Zeichnungen für seine Geschichten finden konnte? Was war das für ein Kinderbuch, was stand darin? Wurde es denn jetzt veröffentlicht?

Aber wenn jene rührselige Geschichte auch tatsächlich stimmen sollte, warum hat dann Jyllands-Posten davon erfahren und warum haben sie dann ausgerechnet „Karikaturisten“ beauftragt, was hat das mit einem Kinderbuch zu tun? Und warum wurden ausgerechnet 12 Zeichnungen ausgewählt?

quelle

muslimmarkt

Karikatürler maksatlı

Şubat 4, 2006

Hamburg Şarkiyat Enstitüsü Başkanı Udo Steinbach, Hz. Muhammed (sas)’e karşı hakaret içeren karikatürleri provokasyon olarak değerlendirdi.

HABER MERKEZİ

Danimarka’nın Jyllands Posten gazetesinin Hz. Muhammed (sas)’e hakaret içeren soysuzluk örneği karikatürleri yayınlamasına İslam dünyasından tepkiler yükselirken, Avrupalı bazı düşünce kuruluşları da alçakça tezgahlanan olayı sert bir dille eleştiriyor.

Hamburg Şarkiyat Enstitüsü Başkanı Udo Steinbach, karikatürleri bir provokasyon olarak değerlendirerek, “Bu kaygı verici bir gelişme. İslam dünyası, daha doğrusu İslam dünyasının bir kısmı ile Batı arasındaki ilişkinin zaten gergin, hatta düşmanca olduğu bir ana denk geldi. Şu durumda sormak gerek: Sanatsal ifade özgürlüğüne bakış açımız nasıl? Her şey mubah mı? Bu karikatürlere baktığımda, çok basit olduklarını görüyorum. Hiçbir yapıcı tarafları yok. Ne siyasi bir mesajları var, ne de sanatsal, komik bir içerikleri. Buradan çıkan sonuç şu: Bu tam anlamıyla bir kışkırtma” diye konuştu.

Bilinçli bir girişim

DW Türkçe Servisi Şefi Baha Güngör’ün sorularını cevaplandıran Steinbach, Hz. Muhammed (s.a.v) konusunda Müslümanların hassas olduklarını belirterek, “Putlaştırılır diye resim ve çizimlere izin verilmiyor. ‘İslamiyet’te mizah yapılır mı?’ sorusunu farklı sormak gerek. İslam dünyasında tabii ki mizah var. Sosyal ve siyasi mizah var. Örneğin, Türkiye’de mizah dergileri var. Tamam, Türkiye laik bir ülke. Ama Mısır’a bakın. Mısır’da önemli bir mizah geleneği var. Ve burada mizah sadece dine bulaşmıyor. Bu nedenle İslamiyet’te mizah yapılabilir mi? diye sormak doğru değil. Burada Hz. Muhammed ‘terörist’ olarak konumlandırılıyor ve bu da hoş olmayan bir durum” ifadelerini kullanıyor.

Steinbach, Danimarka’da bir süredir Müslüman göçmenlerle, Danimarkalılar arasında ilişkinin kötüleştiğini kaydederek, “Aralarında bir uçurum oluştu. Hatta ırkçılık sözkonusu. Ve bir takım gazeteciler provokasyona yöneldi. ” şeklinde konuşuyor.

İran gaz anlaşmasını ilk biz bozmadık mı?

Şubat 4, 2006

Bizler, Erbakan’ın tamamen İran rejimine sempatik görünmek için bu anlaşmayı yaptığını ileri sürüp, konuyu çarpıttık. Washington da memnuniyetsizliğini hep belirtti. Zaten bir süre sonra 28 Şubat patladı ve iktidar değişti. Kısacası, doğru dürüst anlaşma yapamayan taraf İran değil, bizleriz.

Gazetelerimizde çıkan haber ve yorumlarda, İran ile yapılan anlaşma tartışılır oldu. Anlaşmada, İran’ın gereken gazı vermemesi durumunda hiçbir yaptırımın bulunmadığı ve işin Allah’a bırakıldığı yazıldı. Ancak, İran gazı konusunda bazı hatırlatmalar yapmak istiyorum.

Erbakan’ın Başbakanlığı döneminde, İran Cumhurbaşkanı Rafsancani’ nin resmi ziyareti sırasında, İran Gaz projesi büyük ümitlerle imzalanmıştı. İran, Türkiye’nin Doğu ve Güneydoğu bölgesinin ihtiyaçlarını karşılayacak, Ankara’ya kadarki bölgeyi besleyecekti.

İran’ın dev doğal gaz rezervleri vardı ve bundan bizim yararlanmamız da son derece doğaldı. Ekonomik açıdan bakıldığında, akılcı bir projeydi. Kimin nereye kadar boru hattı döşeyeceği dahi belirlendi ve bir anlaşma imzalandı. Boru hatlarının ne zamana yetiştirileceğinden tutun, alınacak gaza kadar her şey saptandı. Ardından sorunlar başladı.

Bizler, Erbakan’ın tamamen İran rejimine sempatik görünmek için bu anlaşmayı yaptığını ileri sürüp, konuyu çarpıttık. Sanki doğalgaz değil, İran rejimini ithal edecektik. Zaten Amerikalılar bizim İran ile böyle bir anlaşma yapmamıza ters bakmışlar, izin bin bir zorluklarla alınabilmişti. Washington da memnuniyetsizliğini hep belirtti. Zaten bir süre sonra 28 Şubat patladı ve iktidar değişti.

Ecevit- Yılmaz- Cindoruk iktidarı bu projeye soğuk baktı. Ayrıca, yeterli fon bulunamadığından dolayı, Türkiye içindeki boru hatları gecikti ve anlaşmaya göre gazın akması gereken tarihe yetiştirilemedi. Oysa, anlaşmada bir de tazminat maddesi vardı.

Durum böyle olunca, Tahran’ın kapısını çaldık. Sürelerle oynandı, tazminat azaltıldı ve proje küçültüldü. İran’lılar bu konuda- enerji bakanlığı eski yetkililerine göre- Türkiye’ye anlayışlı davrandılar. Anlaşmanın bozulmasına göz yumdular.

İşte bugünlere böyle geldik. Kısacası, neyi ne kadar isteyeceğini tam hesaplayamayan, planlaması tutmayan ve doğru dürüst anlaşma yapamayan taraf İran değil, bizleriz.

Birilerini suçlarken madalyonun öbür yüzünü de bilmekte yarar var.

03.02.2006 / MEHMET ALİ BİRAND / POSTA

Ankara Kör-sağır-dilsiz

Şubat 4, 2006

Batı tek yumruk; Haçlı kini hortladı

Danimarka’da başlayan karikatür şerefsizliği, bütün Haçlı dünyasında sahipleniliyor. Batılı yöneticiler, “İslâm dünyası medeni olmak istiyorsa, buna tepki göstermemelidir” şeklinde Müslümanları sindirme çabası güderken, ne acıdır ki, Ankara içine gömüldüğü ölüm sessizliğini koruyor.

Hakareti övdüler

Danimarka’dan sonra diğer Avrupa ülkelerindeki gazeteler de hakaret içerikli karikatürleri yayınlamaya devam ediyor. Batı medyası Peygamberimizin(sav) şahsından bütün Müslümanlara ağır hakarette bulunuyor. ABD’de yayınlanan The Washington Times, başyazısında, “Saygısızlık barışçı olduğu müddetçe, sizi memnun eden her şey özgürlüktür. Müslüman dünya, bunu ne kadar çabuk idrak ederse, o kadar çabuk medeni uluslar toplumu tarafından tamamıyla kabul edilecek” ifadesini kullandı.

İslâm Aleminde protesto dalgası

Âlemlere rahmet olarak gönderilen Peygamber Efendimiz Hz. Muhammed(s.a.v.)’e saldıranlara ve göz yumanlara karşı tepkiler artıyor. Birçok İslâm ülkesindeki Müslümanlar bu iğrenç saldırıyı protesto ederken, hükümet nezdinde Ankara’nın tepkisiz kalması dikkat çekiyor. Öte yandan Müslümanlara “hamam böcekleri” diyen İngiltere Milliyetçi Partisi Lideri Mark Griffin yargılandığı davadan “ifade özgürlüğü” gerekçesiyle beraat ettirilmesi tahrik olarak değerlendirildi.

RESUL SERDAR ATAŞ / İSTANBUL

Haçlı seferleri’nin bir devamı olan Peygamber Efendimiz Hz Muhammed’e yönelik hakaret içerikli karikatürler yayınlayan Danimarka gazetesi Jyllands Posten’den sonra, bu saygısız saldırıya Norveç, Fransa, Hollanda, İtalya, İspanya, İzlanda, Meksika, Almanya ve ABD’de katıldı.

İtalyanlar iğrençleşti

İtalyan basını, peygamber efendimiz Hazreti Muhammed’e (sav) hakaret içeren karikatürlerin İslam dünyasından aldığı tepkilere geniş yer verdi. Aşırı sağcı Libero gazetesi bugün tartışmalı karikatürleri ilk sayfasına taşırken manşetinde, “Burada Muhammed’in sözü geçiyor. Ne utanç! Avrupa, İslam karşısında diz çöktü ve Allah’la ilgili karikatürler için özür diledi. İşte size kimsenin yayımlamaya cesaret edemediği 12 şeytan karikatürü” ifadelerine yer verdi.

İngilizler pervasız

İslam dünyasını rahatsız eden karikatürlerin yayınlanması diğer Avrupa gazetelerinin de bu karikatürleri yayınlamasıyla başlayan gerginlik sürerken, İngiltere’de Müslümanlara hakaret eden bir parti lideri yargılandığı çok sayıdaki davanın bir kısmından ‘’ifade özgürlüğü’’ gerekçesiyle beraat etti. İngiltere Milliyetçi Partisi (BNP) lideri Mark Griffin ve bir parti üyesinin birlikte yargılandıkları davaya bakan yargıç, parti lideri ve üyesini, öldürülen bir siyahı ‘’uyuşturucu satıcısı’’, İslam dinini ‘’kötü’’, Asyalı mültecileri ‘’hamam böcekleri’’ olarak tanımlamalarına rağmen serbest bıraktı.

Gelişme, bazı İngiliz gazeteleri tarafından ilk sayfadan ve manşetten duyuruldu. The Independent ve The Daily Mail, İslam dünyasında karikatürlere duyulan tepki sürerken, İngiltere’de Müslümanlara hakaret eden bir siyasetçinin serbest bırakılmasının dikkat çekici olduğunu bildirdi.

Danimarka: Özür yok

Danimarka Dışişleri Bakanı Per Stig Möller, başkent Kopenhag’da karikatür krizini ele almak üzere kordiplomatik üyeleriyle bir araya gelmeye hazırlanan Başbakan Anders Fogh Rasmussen’in özür dilemeyeceğini açıkladı. İslam dünyasını rahatsız eden karikatürleri yayımlayan ilk gazete olan muhafazakar Jyllands-Posten’in haberine göre Möller, ‘’Özürlerimizi sunmayacağız’’ dedi. Rasmussen, sokak gösterileri, ürün boykotları, tehditlerle ortaya çıkan krizi aşabilmek amacıyla 71 büyükelçiyi toplantıya davet etti.

Almanya da saldırganlar kervanında

Almanya Federal İçişleri Bakanı Wolfgang Schaeuble, Alman hükümetinin, basın özgürlüğü sınırları içinde yapılan bir haber için özür dileyemeyeceğini söyledi. Schaeuble, ‘’Die Welt’’ gazetesine yaptığı açıklamada, İslam dünyasını rahatsız eden karikatürlerin bazı Alman gazetelerinde de yayınlanmasından dolayı belirli kişilerin Alman hükümetinden özür dilemesini beklemelerini anlayamadığını söyledi.

ABD medyası da yayınladı

Amerikan ABC televizyonu, haber bülteninde karikatürlere ve yol açtığı skandala yer verirken, NBC kanalı da, internetteki sitesinde karikatürleri yayımladı. Fransız sol gazete Liberation ise, uzun tartışmaların ardından 12 karikatürden 2’sine yer vereceğini duyurdu. The Washington Times gazetesi ise yapılan yeni seçimler, gençlerin otoriter liderlerine karşı isyanları ve genel antipatiye rağmen Müslüman dünyanın hala özgürlükten yana öğrenmesi gereken çok şey olduğunu ileri sürerek “Bunu Fransa’dan daha iyi kim öğretebilir?” yorumunda bulundu. Bazı Müslüman ülkelerin Danimarka’dan büyükelçilerini çektiğini ve Müslümanların Danimarka ürünlerine boykot çağrısı yaptıklarını belirten The Washington Times, ancak bunun “geri teptiğini”, Fransa, Almanya, İtalya, Norveç, İspanya ve İsviçre’nin Müslümanların inanç dünyasına saldıran karikatürleri Danimarkalı meslektaşları ile dayanışma içerisinde yeniden bastıklarını kaydetti.

İslam ülkeleri ayakta

Alemlere rahmet olarak gönderilen Peygamber efendimiz Hz Muhammed (s.a.v.)’e yönelik saldırıları gerçekleştirenlere ve göz yumanlara karşı tepkiler artıyor. Dün, Cuma namazı öncesi Irak’ın Basra kentinde de bir protesto gösterisi düzenlendi Gösteriye katılanlar, Danimarka bayrağını benzin dökerek yaktı. Basra’nın Tuveyse semtinde toplanan yaklaşık 500 kişilik grup, caddeye önce boya ile Danimarka, Norveç ve Fransa bayrakları çizdi. Yere çizilen bayrakların üzerinde zıplayarak slogan atan göstericiler, daha sonra Danimarka bayrağını benzin döküp yaktı. Hz. Muhammed’e kimsenin hakaret edemeyeceğini belirten Ammar Salih, “Bizim peygamberimiz son peygamberdir.” dedi.

Pakistan karikatürleri kınadı

Pakistan Devlet Başkanı Pervez Müşerref, Avrupa gazetelerinde yayınlanan ve İslam dünyasını rahatsız eden karikatürleri kınadı. Özel Geo TV’nin haberine göre Müşerref, karikatürlerin ifade özgürlüğü olarak savunulamayacağını vurgulayarak, ‘’Bu karikatürlerin yayınlanmasını şiddetle kınıyorum’’ dedi. Müşerref, karikatürlerin sadece Batı ile İslam dünyası arasında medeniyetler savaşını kışkırtacağına dikkati çekti. Senatör Hurşid Ahmed, ‘’Tanrıya ve kutsal şeylere küfreden bu tür karikatürlere hoşgörü göstermeyeceğiz. Onları kınıyoruz’’ dedi. Parlamenterler, karikatürleri kınamayı öngören bir karar tasarısını geçirmek için de salı günü toplanmayı kararlaştırdı.

Malezya: Saygısızlığın tekrarlanmaması lazım

İslam dünyasında tepkiye yol açan karikatürlerin yayınlanması, Malezya’daki Danimarka elçiliği önünde bir grup tarafından protesto edildi. Muhalefetteki Malezya İslam Partisi’nin 60 kadar taraftarının katıldığı gösteride, karikatürleri basan Jyllands Posten gazetesi, Müslümanlara karşı nefret ve şiddeti kasten körüklemekle suçlandı. Singapur İslam Konseyi de yayınladığı bildiride, karikatürler kınandı ve ‘’Bununla ifade özgürlüğünü sınadıklarını söylüyorlar. Aslında niyetleri Müslümanları öfkelendirmek’’ denildi.

Ürdün kıralı Abdullah: Bu saygısızlık haklı gösterilemez

Ürdün Kralı Abdullah, aralarında bir Ürdün gazetesinin de bulunduğu çeşitli gazetelerde yayımlanan karikatürlerin ardından, ‘’Peygamber’e hakaret, haklı gösterilemez bir suçtur’’ açıklamasında bulundu. Resmi Petra ajansının haberine göre, Kral Abdullah, yazılı bir açıklama yaparak, ‘’Bu, ifade özgürlüğü bahanesiyle haklı çıkarılamayacak bir suçtur’’ dedi.

Filistinliler sert uyarıda bulundu

Danimarka’nın muhafazakâr gazetesi jylland posten’de yayımlandıktan sonra İslam dünyasında fırtınalar estiren Hz Muhammed’in karikatürleri, Gazze’de El Fetih eylemcileri tarafından protesto edildi. Eylemciler, karikatürlerin Danimarka gazetesinin ardından birçok Avrupa gazetesinin yanı sıra Fransız France Soir’da da yayımlanmasını protesto etmek için Gazze’deki Fransız Kültür Merkezi önünde gösteri düzenledi. El Fetih’e bağlı Ebu Riş grubu sözcüsü Ebu Harun, ‘’Fransa’nın bu olaydaki tavrını bir kenara yazıyoruz ve çok pahalı bir bedel ödeteceğimiz konusunda uyarıyoruz’’ dedi.

Ebu Aris Hareketi sözcüsü Ebu Harun yaptığı açıklamada, “Biz Kudüs için savaştık ve savaşıyoruz, Hz. Muhammed için daha da fazla savaşıyoruz. Herhangi bir ihaneti kabul etmiyoruz. Arap ve Müslüman ülkelerine bir mesajımız var. Danimarka, Fransa ve Norveç mallarını almayın. Bu ülkelerden resmi bir özür bekliyoruz” dedi.

Udo Steinbach: Mohammed-Karikaturen sind “eine gezielte Provokation”

Şubat 3, 2006

Direktor des Deutschen Orient-Instituts im Interview von DW-RADIO Die von einer dänischen Zeitung veröffentlichten Karikaturen des Propheten Mohammed sind nach Auffassung des Direktors des Deutschen Orient-Instituts (DOI) in Hamburg, Prof. Udo Steinbach, “eine gezielte Provokation”. Im Türkischen Programm von DW-RADIO sagte Steinbach: “Wir wissen, dass sich in Dänemark seit langer Zeit, seit etwa drei bis vier Jahren, die Beziehungen zwischen der muslimischen Minderheit und der dänischen Mehrheit verschlechtert haben. Hier tut sich ein Graben auf, der zum Teil rassistisch ist.”

Steinbach sprach in dem Interview der Deutschen Welle von einer “bedenklichen Entwicklung zu einem Zeitpunkt, wo die Beziehungen zwischen Teilen der islamischen Welt und dem Westen ohnehin angespannt, teilweise sogar feindlich” seien. “Die Karikaturen finde ich recht primitiv. Sie tragen in keiner Weise zu etwas Positivem bei – weder zur Erhellung der politischen Aussage, die wir machen wollen mit Blick auf den so genannten islamistischen Extremismus oder Terrorismus noch haben sie irgendeinen witzigen, künstlerischen Gehalt”, erklärte der Direktor des DOI.

Auf die Frage, ob der Islam satirefähig ist, sagte Steinbach: “Jedenfalls sehen wir ja, wie viel Satire es gibt. Das gilt zum Beispiel für die Türkei, wo wir auch satirische Zeitschriften haben. Gut, die Türkei ist ein säkulares, laizistisches Land. Aber schauen wir nach Ägypten, da haben wir eine ausgesprochen satirische Tradition, die eigentlich vor nichts halt macht außer vor der Religion.”
2. Februar 2006
55/06




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