Bu Zafer ABD ve İsrail’e Cevaptır
Ocak 28, 2006
HAMAS’ın Gazze’deki liderlerinden ve bu bölgedeki adaylarından Dr. Mahmud Zehhar, seçim sonuçlarının ortaya çıkmasından sonra ilk açıklamasını yaptı!
Dr. Mahmud Zehhar, seçim sonuçlarının ortaya çıkmasından sonra yaptığı açıklamada hareketlerinin gerçekleştirdiği zaferin, Filistin halkının işgalci siyonist devlete ve ABD’ye verdiği cevap olduğunu vurguladı. Dr. Zehhar yaptığı açıklamada oy sayımlarıyla ilgili tüm bilgilerin HAMAS’ın büyük bir farkla zafer kazandığını ortaya koyduğunu hatırlatarak bu sonuçlara göre parlamentoda gelecek dönem hükümetini çok rahat bir şekilde oluşturmasının mümkün olabileceğini söyledi. Dr. Zehhar, bu sonuçlara göre Filistin’in geleceğinin her alanda bugünkünden daha iyi olacağını belirterek şöyle konuştu: “Hareketin aldığı bu sonuçlar mensuplarına tüm Filistin halkı için güzel örnekler ortaya koymaları imkânı verecektir. Özellikle eğitim, sağlık ve güvenlik alanında, hükümet bünyesinde önemli görevler üstleneceklerdir. Bu alanlar geçmişte görevden mahrum bırakıldıkları alanlardı.” Dr. Zehhar, HAMAS’ın seçimlerde gösterdiği üstün başarıya rağmen programını uygulama konusunda tüm Filistinli gruplarla işbirliğine açık olduklarını ifade etti.
Vahdet
Die zehn Filme, die Steven Spielberg erst noch drehen muß - Jenseits von “München”
Ocak 23, 2006
Mas’ood Cajee
Hollywood-Mogul Steven Spielbergs neuester Film “München” konzentriert sich auf die Bemühungen Israels, die tragische Ermordung seiner Athleten bei den Olympischen Spielen 1972 in München zu rächen. Obwohl der israelisch-palästinensische Konflikt zahllose Ideen für mögliche Film-Kassenschlager bietet, haben Hollywood-Streifen über den Konflikt dazu tendiert, formelhaft und entmenschlichend zu bleiben.
Spielberg hofft, “München” werde anders sein und behauptet, er wolle nicht “einen Charles Bronson-Film – gute Jungs gegen böse Jungs und Juden, die ohne Zusammenhang Araber töten” machen. Kritiker sagen, Spielberg sei zu pro-israelisch um einen ausgewogenen Film über den Konflikt zu machen.
Man stelle sich einen Moment lang vor, es sei der Tag des Gegensatzes. Man stelle sich vor, wir befänden uns in einer “Twilight Zone”, einem Paralleluniversum, in dem Hollywood Arabern und Muslimen gerecht wird. Bei welchen Filmen über den Mittleren Osten würden wir dann Eiskonfekt, Nachos und Popcorn im örtlichen Multiplex mit 20 Leinwänden essen?
Vielleicht werden diese Filme tatsächlich von einigen der 125 palästinensischen Kinder, denen Spielberg Videokameras gibt, um ihr Leben zu dokumentieren, gedreht. Vielleicht werden einige wenige Talentierte von ihnen große Hollywood-Regisseure. Hier sind zehn mögliche Filme – alle durch tatsächliche Ereignisse inspiriert – die nur auf die Magie Spielbergs und seiner Aspiranten warten:
1.King David Hotel: Der Bombenanschlag auf das King David Hotel, das als Hauptquartier der britischen Regierung in Palästina diente, tötete 91 Araber, Juden und Briten im Jahr 1946. Zwei spätere Premierminister Israels, David Ben-Gurion und Menachem Begin, steckten hinter dem Anschlag. Verkleidet als Araber plazierten Mitglieder von Begins Irgun 350 Kilogramm Sprengstoff innerhalb des Gebäudes. In diesem Thriller voller Action verfällt David (Pierce Brosnan) – ein britischer Offizier mit dem Auftrag, die Mörder zu jagen – Margaret (Uma Thurman), einer maerikanischen Journalistin, die für das Life Magazine arbeitet. Aber ist Margaret wirklich verliebt oder ist sie eine geheime zionistische Attentäterin, die David aufhalten soll?
2.Naqba: Eine Geschichte unschuldiger Liebe in Zeiten des krieges und der Tragödie. Layla (Penelope Cruz) & Salam (Orlando Bloom) sind Romeo und Julia vor dem Hintergrund der Naqba von 1948, der palästinensischen Katastrophe. Während der Naqba flohen über 700.000 Palästinenser – freiwillig und unfreiwillig – aus ihren Häusern. Kann ihre Liebe den Konflikt überdauern?
3.USS Liberty: Als israelische Schiffe und Kampfflugzeuge das Aufklärungsschiff der US-Marine, die USS Liberty, inmitten des Sechstagekrieges von 1967 angriffen, wurden 34 US-Soldaten getötet und 173 verwundet. Offiziellen Aussagen aus Washington und Tel Aviv zufolge handelte es sich bei dem Angriff um ein versehen. Aber Brad Pitt und Tom Cruise, die überlebende Offiziere der Liberty spielen, schwören Vergeltung, nachdem sie entdecken, daß der Angriff in Wahrheit Teil einer Verschwörung war, um den 3. Weltkrieg auszulösen.
4.Sabra und Shatila: Es ist 1982 und der Krieg gegen den Libanon tobt. Der britische Kriegsberichterstatter Robert Fisk (Star Wars-Star Ewan MacGregor) versteckt sich in den Lagern von Sabra und Shatila, während eine von Israel unterstützte und aufgehetzte Miliz tausende palästinensische Flüchtlinge abschlachtet. Sahar (Sandra Bullock) ist eine palästinensische Mutter, die entschlossen ist, ihre Familie um jeden Preis zu schützen. 5.Vanunu: Ein Polit-Thriller mit Schauplätzen in Israel, Australien, Thailand, Großbritannien und Italien. George Clooney, der Star aus „Syriana“ spielt Mordechai Vanunu, den Atomtechniker, der Israels Atomwaffenprogramm enthüllt und den Preis dafür zahlt. Nicole Kidman spielt Cheryl Bentov, die amerikanische Mossad-Agentin, die ihn verführt und entführt.
6.Hebron: Eine Geschichte von Tragödien und gebrochener Treue. 1994 eröffnete der aus Brroklyn stammende jüdische Arzt Baruch Goldstein in Hebron das Feuer auf muslimische Gläubige und tötete 29. Der palästinensische Amerikaner Mazen Khalili (Tom Hanks), ein Beamter des Außenministeriums, wird mit der Untersuchung des Massakers beauftragt und und ringt mit seiner Verantwortung und seinen Wurzeln. Leah Rabinowitz (Meg Ryan) ist eine jüdische US-Journalistin, die ein dunkles Familiengeheimnis entdeckt, das ihr Leben für immer verändern wird.
7.Qana: Am 18. April 1996 werden bei der israelischen Bombardierung eines gebäudes der vereinten Nationen, in dem libanesische Flüchtlinge untergebracht waren, über 100 Männer, Frauen und Kinder getötet und über 300 verletzt. Jessica (Angelina Jolie) ist eine Mitarbeiterin der Vereinten Nationen, die entschlossen ist, die Welt wissen zu lassen, was geschehen ist, nachdem sie die Greueltat mitangesehen hat. Yossi (Robert DeNiro) ist ein Mossad-Agent, der den Auftrag hat, sie zu töten.
8.Gaza: Chris Hedges (Harrison Ford), ein Korrespondent der New York Times in Jerusalem, arbeitet in seinem Hotelzimmer an Meldungen. Hedges kommt an einen Wendepunkt, als er beobachtet, wie israelische Soldaten einen palästinensischen Jungen aus Spaß töten und widersetzt sich dann seinen Redakteuren, indem er Berichte schreibt, die die Palästinenser menschlich darstellen. David Schwimmer und Sarah Jessica Parker haben Gastauftritte als die Eltern von Muhammad al-Durra, dem 12 Jahre alte Jungen, der im Jahr 2000 von israelischen Soldaten getötet wurde.
9. Rachel: Rachel Corrie (Gwyneth Paltrow) ist eine idealistische junge amerikanische Aktivistin, die von der israelischen Armee mit einer Caterpillar-Planierraupe zermalmt wird. Sally Field, bekannt aus ihrer Rolle in “Nicht ohne meine Tochter”, spielt Rachels Mutter.
10.Refuseniks: Als ein Kamerad Selbstmord begeht, nachdem er eine unbewaffnete schwangere palästinensische Frau (gespielt von Natalie Portman) kaltblütig erschoß, entscheiden zwei junge israelische Soldaten (Matt Damon und Ben Affleck), daß die Besatzung und die Tötung von Palästinensern unmoralisch und ungerecht sind.
22.01.2006 http://www.freace.de/
Schnell geschaltet - Israel beschuldigt Iran und Syrien
Ocak 23, 2006
In seiner Rede auf dem französischen Marinestützpunkt l’Ile Longue dans le Finistère drohte der französische Präsident Jacques Chirac am Mittwoch “Terrorstaaten” mit dem Einsatz von Atomwaffen, sollte Frankreich oder auch einer seiner “Verbündeten” Ziel eines Anschlags werden.
Neben den europäischen Nachbarstaaten und den USA zählt Frankreich auch Israel zu seinem engsten Verbündeten.
Nur einen Tag nach dieser Rede veröffentlichte der arabische Fernsehsender Aljazeera ein Tonband, auf dem eine vorgeblich “Osama bin Laden” gehörende Stimme zwar einerseits einen “Waffenstillstand” anbot, andererseits aber auch mit weiteren Anschlägen drohte.
Am Freitag nun beschuldigte Israel direkt den Iran und Syrien, Drahtzieher des Anschlags vom Donnerstag in Tel Aviv zu sein. Dabei waren 20 Menschen durch eine von einem “Selbstmordattentäter” in einem Schnellimbiß ausgelöste Explosion verletzt worden. Offenbar kam es – abgesehen vom Täter selbst – zu keinen Todesopfern, weil sich die meisten Gäste an Tischen außerhalb des Imbisses aufgehalten hatten, er aber trotzdem in das Geschäft gegangen und die Bombe dort gezündet hatte, wie AP berichtete.
“Wir haben eindeutige Beweise, daß die Finanzierung des Terroranschlags … direkt aus dem Iran kam, während die Planung in Syrien ausgeführt wurde”, sagte der israelische Verteidigungsminister Shaul Mofaz. Diese “Erkenntnisse” lagen also bereits nicht einmal einen Tag nach dem Anschlag vor - ein Ermittlungserfolg, der sicherlich ebenso bemerkenswert ist wie die Überzeugung, mit der die US-Behörden schon wenige Stunden nach den Anschlägen vom 11. September 2001 die vorgeblichen Attentäter zweifelsfrei identifiziert zu haben vorgaben.
Auch wenn kaum anzunehmen ist, daß Frankreich nun direkt mit Atomschlägen gegen Syrien und Iran reagieren wird, so ist der Eindruck, daß hier die Gunst der Stunde genutzt wird, um eine solche Reaktion wesentlich wahrscheinlicher zu machen, angesichts des zeitlichen Zusammenhangs nur schwerlich zu ignorieren. Die Tatsache, daß Israel dabei sogar darauf verzichtet, die palästinensische Organisation “Islamischer Jihad” direkt zu beschuldigen - andererseits aber bereits Angriffe gegen die Organisation angekündigt wurden – nur um die beiden “Erzfeinde” Syrien und Iran zu beschuldigen, entbehrt dabei nicht einer gewissen Ironie.
20.01.2006 http://www.freace.de/
Anklage wegen Mordes? Ermittlungen gegen US-Soldaten
Ocak 23, 2006
Wie AP am Dienstag berichtete, steht der italienische Staatsanwalt, der das Ermittlungsverfahren zum Tode des italienischen Geheimagenten Nicola Calipari im März des vergangenen Jahres in Baghdad leitet, kurz davor, einen US-Soldaten wegen Mordes an Calipari und Mordversuchs an einem weiteren Geheimagenten und der italienischen Journalistin Giuliana Sgrena anzuklagen.
Sgrena wurde in Begleitung Caliparis nach ihrer Freilassung aus der Geiselhaft in einem Auto zum Flughafen von Baghdad gefahren. Auf dem Weg dorthin war das Fahrzeug dann von US-Soldaten beschossen worden, wobei der in Italien hochangesehene Calipari getötet und ein weiterer italienischer Agent sowie Sgrena selbst verletzt wurden. Die Umstände, die zu den Schüssen – Sgrena selbst sprach von einem Kugelhagel von hunderten Projektilen – führten, sind nach wie vor strittig.
Von Beginn an stellten sich US-Militär und US-Regierung auf den Standpunkt, das Fahrzeug sei zu schnell auf einen Kontrollpunkt zugefahren und habe auch nicht auf mehrere Signale und Warnschüsse reagiert, so daß die Soldaten schließlich von einer Bedrohung ausgingen und das Feuer eröffneten.
Dementgegen steht die italienische Seite auf dem Standpunkt, das Fahrzeug sei mit normaler Geschwindigkeit gefahren und das Feuer sei unvermittelt eröffnet worden. Dies führte dazu, daß sogar der italienische Minister für Reformen, Roberto Calderoli, sagte, der “Untersuchungsbericht” der USA sei “eindeutig eine Lüge”.
Der italienische Staatsanwalt Erminio Amelio warf den USA nun vor, die italienischen Behörden bei der Untersuchung in keiner Weise unterstützt zu haben. So sei ihm trotz mehrfacher Anfragen nicht einmal der Name des US-Soldaten, der nun möglicherweise wegen Mordes angeklagt werden soll, genannt worden. “Wir haben keinerlei Zusammenarbeit erhalten. Sie haben uns nie geantwortet und ich glaube nicht, daß sie es jemals werden”, so Amelio. Ein Mitarbeiter Amelios sagte: “Wir haben mindestens 20 offizielle Anfragen gestellt und noch nicht einmal eine Bestätigung erhalten, daß sie empfangen wurden.” Auf “anderen Wegen” sei allerdings herausgefunden worden, daß der Name des US-Soldaten Mario Lozano sei. Während Amelio sagte, es gäbe derzeit keine Bestrebungen, eine “Person oder die Vereinigten Staaten” anzuklagen, berichteten sowohl die Nachrichtenagenturen ANSA und Apcom als auch die Fernsehsender Rai News und Sky TG24 am Dienstag, daß eine Anklage Lozanos geplant werde.
Eine Untersuchung des Fahrzeugs – dessen Herausgabe durch das US-Militär immer wieder verzögert worden war - durch italienische Experten hatte ergeben, daß es sich nicht ungewöhnlich schnell bewegte, als es beschossen wurde und daß die Schüsse nur von einem einzigen Soldaten abgegeben worden seien. Dies steht allerdings in direktem Widerspruch zu den offiziellen Erklärungen des US-Militärs nach dem Vorfall. Der Verdacht, daß hier ein Sündenbock geschaffen werden soll, ist also sicherlich nicht von der Hand zu weisen.
Sollten die Berichte zutreffen und es tatsächlich zu einer Anklage wegen Mordes gegen Lozano kommen – für ihn wurde bereits ein Pflichtverteidiger bestellt und Amelio sagte, er könne auch in Abwesenheit angeklagt werden, sollte er “nicht auffindbar” sein – so wäre dies allein aufgrund des Vorwurfs zweifellos bemerkenswert. Würde die Staatsanwaltschaft von der bisherigen offiziellen Version, daß die Soldaten nachlässig gehandelt hätten und übermüdet gewesen wären, ausgehen, so wäre von einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung, allenfalls wegen Totschlags auszugehen. Eine Anklage wegen Mordes hingegen würde zweifellos bedeuten, daß Lozano nach Ansicht der Anklage die Absicht gehabt hatte, die Insassen des Fahrzeugs zu töten, bevor das Fahrzeug überhaupt in Reichweite seiner Waffe war.
Dies würde aber in letzter Konsequenz wiederum bedeuten, daß er – und sicherlich auch die anderen US-Soldaten – bereits im Vorwege den Befehl erhalten hatten, die Insassen des Fahrzeugs zu töten. Ein Vorwurf, der auch von Giuliana Sgrena erhoben worden war und der in dem Beitrag des italienischen Fernsehsenders Rai News 24 über die Erstürmung der Stadt Fallujah erneut anklang.
Tatsächlich fällt es schwer, die fortgesetzte Behinderung der italienischen Untersuchung durch die USA anders zu deuten als ein Schuldeingeständnis.
20.01.2006 http://www.freace.de/
Israel plant auch Einsatz von U-Booten gegen Iran
Ocak 23, 2006
Wie die britische Times am Sonntag berichtete, haben israelische Einheiten, darunter auch das mit Kampfflugzeugen des Typs F-15I ausgerüstete Luftwaffengeschwader 69, ihre Vorbereitungen für einen Angriff auf den Iran abgeschlossen.
Demnach haben die Piloten der Jagdbomber ihre Übungen für den langen Flug in und aus dem Iran nun beendet und sind bereit für einen Angriff. Die Flugzeuge sind demnach mit “geheimen hochmodernen Waffen” und “Präzisionsbomben” ausgerüstet. Auch israelische Spezialeinheiten wurden darauf vorbereitet, mit Hubschraubern in den Iran geflogen zu werden, um dort Ziele direkt anzugreifen.
Noch Mitte Dezember waren Berichte über den Beginn dieser Vorbereitungen – damals mit der Zielvorgabe, sie bis Ende März abzuschließen – von israelischer Seite vehement zurückgewiesen worden. So nannte beispielsweise der stellvertretende Premierminister Ehud Olmert den Bericht “lächerlich”.
Bemerkenswert, wenn auch sicherlich nicht überraschend, ist, daß bei den Planungen auch zwei der israelischen U-Boote eine Rolle spielen. Dem Artikel zufolge sollen sie im Falle eines Angriffs auf den Iran zur elektronischen Aufklärung eingesetzt werden. Die israelischen U-Boote sind allerdings nicht nur in der Lage, Marschflugkörper abzufeuern, diese können auch mit Atomwaffen bestückt werden können.
Nicht nur, daß die einzigen – also auch diese – derzeit im Dienst des israelischen Militärs befindlichen U-Boote von Deutschland gelieferte “Dolphin”-U-Boote sind, erst im vergangenen November hat die damals scheidende Regierung Gerhard Schröders in Abstimmung mit der jetzigen Regierung unter Angela Merkel dem “Verkauf” - ein Drittel der Herstellungskosten, etwa 333 Millionen Euro, wird von Deutschland getragen werden - zweier weiterer Dolphin-U-Boote an Israel zugestimmt.
Auch wenn die Lieferung der U-Boote kaum noch vor Beginn eines Angriffs auf den Iran erfolgen wird, so könnte die Gewißheit einer solchen Nachschublieferung durchaus zu einem risikoreicherem weil aggressiverem Einsatz der U-Boote führen. Im Falle eines israelischen Angriffs auf den Iran würden also mit großer Wahrscheinlichkeit Marschflugkörper, womöglich mit Atomwaffen bestückt, durch von Deutschland gelieferte U-Boote auf den Iran abgefeuert werden.
Die Tatsache, daß Israel bereits U-Boote von Deutschland hat, ist nicht mehr zu ändern, auch wenn die rechtlichen Umstände auch bei diesen Lieferungen sicherlich mehr als fragwürdig waren. Die Lieferung von zwei weiteren U-Booten ist allerdings nicht mehr nur eine den deutschen Rüstungsexportrichtlinien zuwiderlaufende Waffenlieferung in ein Krisengebiet, ja letztlich sogar noch mehr als eine Waffenlieferung an eine Kriegspartei. Da es sich hier offenbar um eine wichtige Komponente innerhalb der israelischen Angriffspläne handelt und diese sogar zu einem bedeutenden Teil vom deutschen Steuerzahler bezahlt wird, ist hier von einer Unterstützung eines Angriffskrieges auszugehen.
17.01.2006 http://www.freace.de/
Walter Cronkite: “Raus aus dem Irak”
Ocak 23, 2006
Im Jahr 1968 schloß der CBS-Reporter Walter Cronkite eine Reportage aus Vietnam über die Tet-Offensive mit der Feststellung, die USA könnten den Krieg nicht gewinnen und sollten aus Vietnam abziehen. Nicht zuletzt diese Aussage des schon damals sehr angesehenen Journalisten Cronkite führte dazu, daß der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson sich aus dem Wahlkampf für eine zweite Amtszeit zurückzog.
“Wenn ich Cronkite verloren habe, habe ich die Mitte Amerikas verloren”, sagte Johnson nach Cronkites Bericht.
Nun sagte der mittlerweile 89 Jahre alte Cronkite gegenüber Journalisten das gleiche hinsichtlich des Kriegs im Irak.
“Ich bin der Ansicht, daß wir jetzt abziehen sollten”, sagte er.
“Wir hatten die Gelegenheit, der Welt und den Irakern nach der Wirbelsturm-Katastrophe zu sagen, daß Mutter Natur uns nicht gut behandelt hat und daß uns das Geld fehlt, um diesen armen Menschen aus ihrer Obdachlosigkeit herauszuhelfen und einige unserer wichtigsten Städte in den Vereinigten Staaten wiederaufzubauen”, so Cronkite. “Daher werden wir unsere Soldaten nach Hause bringen müssen.” Man hätte dem irakischen Volk sagen sollen, daß “unsere Herzen bei Ihnen sind” und daß die USA “weiterhin” alles ihnen mögliche tun würden, um den Irak wiederaufzubauen. “Ich glaube, wir hätten uns ehrenvoll zurückziehen können. Tatsächlich glaube ich, wir können uns in jedem Fall ehrenvoll zurückziehen.”
Auch wenn Cronkites Aussage kaum den gleichen Einfluß haben wird wie vor fast 38 Jahren, so genießt er doch immer noch so viel Ansehen, daß er auch dieses Mal wieder die öffentliche Meinung beeinflussen könnte. Die Tatsache, daß das Lager des Kriegsgegner immer weiter wächst, während der Anteil der Bevölkerung, die sich in Umfragen hinter ihn stellt immer weiter – zuletzt auf nur noch 38 Prozent – schrumpft, ist sicherlich geeignet, in Washington einige Nervosität zu verursachen.
17.01.2006 http://www.freace.de/
BND zensiert Suchmaschine
Ocak 23, 2006
Am Montag veröffentlichte Spiegel Online einen Artikel, demzufolge einer der beiden BND-Agenten, die das US-Militär bei seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak unterstützten seit Jahren eine private Website im Internet besaß.
Auf dieser Website nannte er zwar nicht seinen Beruf, war aber ansonsten sehr auskunftsfreudig, so daß Photos eines Straßenschildes und seiner Hausnummer keinen Zweifel über seine Adresse im australischen Canberra, wohin er Mitte 2004 versetzt worden war - “als Belohnung”, wie er gegenüber dem Irak-Korrespondenten der ARD, Jörg Armsbruster, schrieb. Offenbar nicht die einzige “Belohnung”, leistete er sich doch auch einen neuen BMW 745Li. Mittlerweile wurden zwar alle Dateien von der bei 1&1 gehosteten Website entfernt, der Spiegel zitiert aber ausreichend viele Texte und zeigt sogar einen Screenshot der Eingangsseite, so daß es nicht schwerfällt, die Website des Agenten “Reiner M.” ausfindig zu machen. Tatsächlich handelt es sich sogar um zwei Websites, eine auf seinen Nachnamen unter der Toplevel-Domain .de registrierte und eine auf seinen vollen Namen unter der Toplevel-Domain .com registrierte. Ein Blick in die Daten der Denic, der Registrierungsstelle für Websites unter der .de-Domain, offenbart, daß dort offenbar noch die vorangegangene Adresse in Deutschland eingetragen ist.
Zweifellos stieß die plötzliche Öffentlichkeit eines BND-Agenten in Pullach auf Mißfallen, was zu der Löschung der Dateien der Websites geführt haben dürfte. Daß dies nur eine sehr mangelhafte Maßnahme ist, sollte angesichts des “Gedächtnisses” des Internets klar sein. Unzählige Suchmaschinen durchforsten ständig das Internet und speichern die gefundenen Inhalte, um sie für Suchergebnisse zu indexieren. Auch das “Wayback Archive” archiviert Websites, allerdings einzig mit dem Ziel, eben solche nicht mehr vorhandenen Internetpräsenzen wieder erreichbar zu machen – auch hier wird der Suchende fündig.
Und doch bemühte sich der BND offenbar, die Spuren aus dem Internet zu tilgen. Während alle “großen” Suchmaschinen problemlos Ergebnisse zu den entsprechenden Suchen liefern, wurden aus der marktbeherrschenden Suchmaschine Google sämtliche Seiten des plötzlich so prominenten BND-Agenten entfernt.
Hier zeigt sich einmal mehr nicht nur, daß Zensur auch in Deutschland immer noch angewandt wird, sondern auch, daß sich gerade Google derartigen Bestrebungen widerspruchslos beugt.
Nachtrag 17.01.2005, 14:00 Uhr: Mittlerweile liefert Google auch wieder Ergebnisse bei den genannten Suchen. Auch wenn ein Zusammenhang mit diesem Artikel sicherlich rein spekulativ wäre, so hat man sich offenbar doch entschieden, diese sinnlose Maßnahme zu beenden.
16.01.2006 http://www.freace.de/
Wachhund-USA schützen Israel
Ocak 23, 2006
Zwar ist seit langem bekannt, daß die USA Israel auf allen Ebenen massiv unterstützen, ein Blick auf Ereignisse der letzten Wochen in Norwegen zeigt aber, wie weitgehend diese Beschützerrolle tatsächlich reicht.
Dort hatte die an der Regierung beteiligte “Sozialistische Linke Partei” vor zwei Wochen zu einem Boykott israelischer Waren aufgerufen. Dieser Aufruf war auch von der Parteivorsitzenden und norwegischen Finanzministerin Kristin Halvorsen unterstützt worden. Vor drei Jahren hatte die Partei bereits eine Gesetzesinitiative zum Boykott israelischer Waren im Parlament eingebracht, war damit aber gescheitert.
Halvorsens Erklärungen zu dem Boykott führten nun zu massiver Kritik, da so der Eindruck erweckt worden sei, es handele sich um einen von der Regierung initiierten oder zumindest unterstützten Boykott. Dies führte dazu, daß Halvorsen sich in Zukunft nicht mehr zu dem Thema äußern wird und der Parteisekretär Edle Daasvand Skjaeveland zum Sprecher für die Boykottaktion ernannt wurde. Tatsächlich hatte Halvorsen gegenüber der Tageszeitung Dagbladet gesagt, sie habe schon vor langer Zeit aufgehört, israelische Waren zu kaufen und unterstütze deren Boykott, zu dem ihre Partei aufgerufen hat. “Mein Ziel und das der Sozialistischen Linken ist, norwegische Konsumenten dazu zu bringen, sich zu entschließen, Waren und Dienstleistungen aus Israel liegenzulassen und in den Geschäften eine andere Wahl zu treffen”, sagte sie. Israel hatte daraufhin eine Erklärung von dem norwegischen Außenminister Jonas Gahr Støre gefordert. Dieser antwortete, daß es sich keinesfalls um eine Aktion der Regierung Norwegens handele.
Abgesehen von der Tatsache, daß ein Boykottaufruf israelischer Waren durch eine Regierungspartei eines “westlichen” Landes sicherlich bemerkenswert ist, ist an dieser Geschichte bisher wenig ungewöhnliches auszumachen. Dies ändert sich allerdings angesichts eines Berichts der norwegischen Aftenposten vom Donnerstag.
Demzufolge hat die US-Außenministerin Condoleezza Rice in Reaktion auf den Boykottaufruf “ernste politische Konsequenzen” angedroht, sollte es sich dabei um einen offiziellen Standpunkt der norwegischen Regierung handeln. Offenbar war es insbesondere diese Drohung, die Støre umgehend zu der genannten Erklärung bewog. Obwohl die USA selbst also in keiner Weise von dem Boykott betroffen sind, reagierten sie unverzüglich mit massivem Druck auf die norwegische Regierung. Selbst wenn es sich bei dem Boykottaufruf um eine offizielle Erklärung der norwegischen Regierung gehandelt hätte, wäre dies zweifellos als Einmischung in die Angelegenheiten eines anderen Landes zu bezeichnen. Da bei objektiver Betrachtung aber sogar klar war, daß es sich eben nicht um einen Boykottaufruf der Regierung handelte – auch wenn dieser Eindruck von Halvorsen sicherlich nicht unbedingt unerwünscht war – handelte es sich um eine noch weitaus tiefgreifendere Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten Norwegens durch die USA.
15.01.2006 http://www.freace.de/
Warum das Leben von Deutschen wertvoller ist als jenes der 18 getöteten Pakistani.
Ocak 23, 2006
Wie die britische BBC am Samstag berichtete, wurde ein Dorf in Pakistan von den USA mit mehreren Raketen angegriffen, wobei mindestens 18 Zivilisten getötet wurden.
Das pakistanische Dorf Damadola nahe der Grenze zu Afghanistan wurde demnach von mehreren Raketen getroffen. Journalisten, die das Dorf nach dem Angriff besuchten, berichteten, daß drei Häuser, die mehrere hundert Meter voneinander entfernt lagen, zerstört wurden. Schah Zaman sagte, drei seiner Kinder seien bei dem Angriff getötet worden. “Ich rannte hinaus und sah Flugzeuge. Ich lief mit meiner Ehefrau zu einem nahegelegenen Berg. Als wir liefen hörten wir drei weitere Explosionen. Ich sah, wie mein Haus getroffen wurde”, sagte er.
Zwar bestritt das US-Militär. auch nur Kenntnis von dem Angriff gehabt zu haben, US-Medien berichteten allerdings, daß der Angriff von der CIA ausgeführt worden ist. Es ist also zu vermuten, daß eine oder mehrere Predator-Drohnen Raketen auf das Dorf abfeuerten. Bemerkenswert bei den Berichten ist, daß immer wieder betont wird, daß Ayman al-Zawahiri, der vorgebliche Stellvertreter “Osama bin Ladens”, bei dem Angriff eben gerade nicht getötet worden sei. Eine derartige Negativinformation könnte ebensogut aussagen, der US-Präsident George W. Bush sei bei dem Angriff nicht getötet worden. Trotzdem erweckt dies den Eindruck – obwohl offizielle US-Stellen den Angriff leugnen – er sei Ziel des Angriffs gewesen.
Der pakistanische Informationsminister Scheich Rashid Ahmed sagte bei einer Pressekonferenz, die pakistanische Regierung wolle “den Menschen versichern, daß wir einen weiteren solchen Vorfall nicht erlauben würden”. Aufgrund der engen politischen Beziehungen der pakistanischen Regierung und ihrer Abhängigkeit von den USA ist allerdings mehr als fragwürdig, daß dies mehr als ein Lippenbekenntnis war.
Nicht nur, daß es sich hier um ein weiteres Kriegsverbrechen der USA handelt, tatsächlich wurde hier sogar ein “befreundetes” Land angegriffen. Die Frage, unter welchen Bedingungen die USA Raketen auf Berlin abfeuern würden, scheint hier durchaus angemessen. Letztlich ist Pakistan den USA derzeit ein verläßlicherer Partner bei deren sogenanntem “Krieg gegen den Terror” als Deutschland. Der einzige Unterschied dürfte sein, daß die Wahrscheinlichkeit, vermeintliche “Ziele” vorzufinden, in Pakistan derzeit höher ist. Trotzdem stellt sich zweifellos die Frage, ob die USA im Zweifelsfall vor einem Raketenangriff auf deutschem Gebiet zurückschrecken würden – und wenn ja, warum das Leben von Deutschen wertvoller ist als jenes der 18 getöteten Pakistani.
14.01.2006 http://www.freace.de/
BND hilft Mossad - Deutsche Identitäten für israelische Agenten
Ocak 23, 2006
Am Freitag meldete die deutsche Nachrichtenagentur ddp unter Berufung auf einen “ehemaligen leitenden Mitarbeiter” des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), daß Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad durch den BND für Auslandseinsätze mit den Identitäten deutscher Staatsbürger versorgt werden.
Der Aussage des anonym gebliebenen früheren BND-Mitarbeiters zufolge stellt der BND dem Mossad deutsche Reisepässe und Legenden – also Hintergrundwissen zur Geschichte der wahren Personen – zur Verfügung. Diese Praxis gehe zwar schon bis in die Zeit der Gründung des BND zurück, habe aber in letzter Zeit stark zugenommen, da Mossad-Agenten mit Pässen anderer Länder zunehmend enttarnt worden seien. In den 90er Jahren seien vorrangig kanadische und neuseeländische Papiere verwendet worden. Tatsächlich waren beispielsweise im Jahr 2004 zwei israelische Agenten in Neuseeland zu Haftstrafen verurteilt worden, weil sie sich “illegal” neuseeländische Pässe verschafft hatten.
Entgegen der früheren Methode, die Identitäten von Verstorbenen zu verwenden, würden nun Duplikate von Papieren von Deutschen, die „mit großer Wahrscheinlichkeit Kerneuropa nie verlassen“ verwendet, da eine Überprüfung im heutigen Computerzeitalter zu schnell erfolgen könne. Daß durch diese Vorgehensweise die Betroffenen, die von der “Zweitverwertung ihrer Identität keine Kenntnis” haben, einer nicht unerheblichen Gefahr – eine Urlaubsreise in ein Land, in dem zuvor die israelischen Agenten eine Identität verwendet haben, dürfte für den Betroffenen katastrophale Folgen haben – ausgesetzt werden, wird dabei offensichtlich billigend in Kauf genommen.
Der BND habe dabei keinerlei Einfluß darauf, in welchen Ländern die zur Verfügung gestellten Papiere eingesetzt werden, derzeit würden Papiere von deutschen Staatsbürgern ohne deren Wissen von Massad-Agenten beispielsweise im Iran eingesetzt.
Zwar kann die Meldung an sich letztlich kaum überraschen, ist es in Geheimdienstkreisen doch durchaus üblich, “befreundete Dienste” zu unterstützen, bemerkenswert sind aber zwei Punkte. Die Tatsache, daß hier entgegen früherer Praxis Freiheit, Gesundheit und möglicherweise sogar das Leben von Menschen gefährdet wird, ist zweifellos als Skandal zu bezeichnen.
Noch weitaus wichtiger ist aber der Zeitpunkt dieser Veröffentlichung. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, daß BND-Mitarbeiter während der US-Eroberung des Iraks in Baghdad dem US-Militär wichtige Hilfe bei der “Zielauswahl” geleistet hatten. Damit wurden also innerhalb weniger Tage aufgrund von nicht genannten Quellen innerhalb des BND zwei Fälle der aktiven deutschen Beteiligung an Kriegen beziehungsweise deren Vorbereitung “enthüllt”. Die Wahrscheinlichkeit, daß plötzlich derart viele BND-Mitarbeiter ihr Gewissen entdecken und diese Verbrechen – die Unterstützung eines Angriffskrieges und die bewußte Gefährdung deutscher Staatsbürger – an die Öffentlichkeit bringen, dürfte denkbar klein sein.
Es stellt sich also die Frage, aus welchem Grund der BND so schlagartig derart gute Beziehungen zu den Medien pflegt. Beide Fälle rücken Deutschland insbesondere im islamischen Raum in ein denkbar schlechtes Licht und kratzen grundlegend an der bisher zumindest halbwegs gepflegten Neutralität. Der Gedanke, daß hier geradezu eine „Einladung“ für Anschläge in Deutschland ausgesprochen wurde, ist zweifellos naheliegend, dies zu einem Zeitpunkt, da einerseits die Vorbereitungen für einen Angriffskrieg gegen den Iran immer unübersehbarer werden und andererseits in wenigen Monaten die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland ausgetragen wird.
Ein Anschlag oder auch nur dessen Versuch insbesondere in dieser Zeit, dessen “Spuren” in den Iran “führen” würde ohne jeden Zweifel zu einer deutschen Beteiligung an diesem Angriffskrieg und zur weiteren Beschneidung der Bürgerrechte und zum Bruch des derzeitigen deutschen Grundgesetzes, beispielsweise dem Einsatz der Bundeswehr im Innern, führen.
14.01.2006 http://www.freace.de/
Zielerfassung Der BND in Baghdad
Ocak 23, 2006
Am Donnerstag veröffentlichte die Sendung Panorama des deutschen Senders ARD einen Beitrag, demzufolge zwei Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) während des US-geführten Angriffs auf den Irak dem US-Militär Informationen über irakische Ziele übermittelten. Dies sei bereits im Dezember 2002 in der BND-Zentrale in Pullach abgesprochen worden.
Erwartungsgemäß bestreitet der BND diese Vorwürfe. Zwar seien zu dem Zeitpunkt tatsächlich zwei BND-Agenten in Baghdad gewesen, die auch Kontakt zum US-Militär gehabt hätten, sie hätten aber nur auf zivile Ziele wie Krankenhäuser hingewiesen, damit diese eben gerade nicht angegriffen worden wären. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, daß der derzeitige deutsche Außenminister und damalige Kanzleramtsminister und damit Verantwortliche für den BND Frank-Walter Steinmeier anfangs auf ausdrückliche Nachfrage behauptete, die Vorwürfe seien vollständig falsch – mittlerweile wird dies als ein “Mißverständnis” bezeichnet – ist der Verdacht, daß auch dies nur eine Schutzbehauptung ist, sicherlich naheliegend. Dabei gibt es aber durchaus eine Möglichkeit, daß es sich hierbei um die Wahrheit handelt und die BND-Agenten trotzdem die ihnen zugeschriebene Aufgabe erfüllten. Da „im wahren Leben“ kaum ein Agent – zumindest keiner mit einer erträglichen Lebenserwartung – von sich glaubt, er wäre „James Bond“, ist es durchaus üblich, Pläne für den Fall der Entdeckung zu entwickeln. Die Verteidigungslinie, man habe nur auf zivile Ziele hingewiesen, damit diese nicht bombardiert würden, ist dabei ohne großen Aufwand zu erreichen und trotzdem für die US-Bomberpiloten äußerst hilfreich. Hierfür reicht es aus. eine Datenbank mit Häusern anzulegen und die entsprechenden Ziele zu markieren. Anschließend wird die Auswahl umgekehrt, so daß alle „Nicht-Ziele“ markiert sind. Diese Liste übermittelt man an das „befreundete Militär“ mit dem Hinweis, daß diese Ziele keinesfalls zu bombardieren seien. Die Empfänger brauchen anschließend nur erneut die Auswahl umkehren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.
Letztlich ist diese „Enthüllung“ aus mehreren Gründen äußerst bemerkenswert. Oberflächlich betrachtet ist dies ohne jeden Zweifel ein Skandal. Parlament, Bundesregierung und die Mehrheit des deutschen Volkes waren sich darin einig, daß sich Deutschland nicht an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA gegen den Irak beteiligen sollte. Genau dies ist den auf Aussagen eines anonym bleiben wollenden ehemaligen hochrangigen Mitarbeiters des US-Verteidigungsministeriums zufolge aber durch die beiden BND-Agenten geschehen.
Schon der Zeitpunkt des Berichts – einen Tag vor der ersten Reise der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Washington – ist augenfällig, auch wenn sich die Panorama-Moderatorin Anja Reschke bemühte zu betonen, daß dies reiner Zufall sei und die Recherchen für den Beitrag bereits im vergangenen Oktober begonnen hätten. Spätestens die Tatsache, daß die New York Times den Bericht über die Bespitzelung von US-Bürgern durch die NSA ein Jahr lang unter Verschluß hielt zeigt, daß Medien Berichte durchaus nicht immer dann veröffentlichen, wenn die Recherchen abgeschlossen sind.
Hier von einer reinen Kampagne gegen die derzeitige wie auch die vorangegangene deutsche Bundesregierung auszugehen, scheint aber ebenfalls zu kurz gegriffen, istt doch bereits bekannt, daß sich Deutschland durchaus am Krieg gegen den Irak beteiligt hat und beteiligt. Hier sei nur an die Unterstützung für US-Basen in Deutschland, Überflugrechte für US-Militärmaschinen und auch die Ausbildung “irakischer Sicherheitskräfte” durch und in Deutschland erinnert. Von der Annahme ausgehend, man würde “nicht erwischt werden” scheint es nur ein kleiner Schritt bis zur Übermittlung einiger Koordinaten durch zwei Agenten des BND zu sein.
Der Gedanke, daß es sich hier um einen “Schuß vor den Bug” handelt, ist sicherlich naheliegend. Gleichgültig, ob gezielt Wissen über eine tatsächliche deutsche Kriegsbeteiligung gestreut wurde oder dies nur eine Falschinformation ist, kommt sie doch zu einem Zeitpunkt, da Merkel bereits angekündigt hatte, bei ihrem Besuch die – wenn auch völlig zahnlose, da mit keinerlei Sanktionen behaftete und auch nicht auf zahllose weitere Foltergefängnisse und Kriegsverbrechen eingehende – Forderung nach einer Auflösung des US-Gefangenenlagers Guantánamo Bay auf Kuba vorbringen zu wollen. Es scheint, als solle hier die deutsche Regierung vorbeugend “auf Linie gebracht” werden, indem ihr demonstriert wird, wie leicht sie politisch zu schädigen ist.
12.01.2006 http://www.freace.de/
Ein Napoleon, “Made in Israel” Die Zukunft Israels
Ocak 23, 2006
Uri Avnery
Übersetzung Ellen Rohlfs
Von früher Jugend an war er davon überzeugt, die einzige Person in der Welt zu sein, die den Staat Israel retten könnte. Das war absolut sicher, ohne jeden Zweifel. Er wußte einfach, er müsse äußerste Macht erlangen, um die Mission zu erfüllen, die das Schicksal ihm anvertraut hatte.
Dieser Glaube führte zu einer kompletten Integration der persönlichen Egozentrik und der nationalen Egozentrik. Für eine Person, die an solch eine Mission glaubt, gibt es keinen Unterschied zwischen persönlichem und nationalem Interesse. Was für ihn gut ist, wird automatisch gut für die Nation und umgekehrt. Das bedeutet, daß jeder, der ihn daran hindert, an die Macht zu kommen, wirklich ein Verbrechen gegen den Staat begeht. Und jeder, der ihm zur Macht verhilft, wirklich eine patriotische Tat begeht.
Diese Überzeugung lenkte jahrzehntelang seine Aktionen. Sie erklärt die hartnäckige Entschlossenheit, die Zähigkeit, die unbeugsame Beharrlichkeit, die sein Markenzeichen wurde und ihm den Spitznamen “die Planierraupe” einbrachte. Dies zog Bewunderer an, die vollkommen unter seinen Einfluß gerieten.
Es erklärt auch seine Haltung in Geldangelegenheiten. Man sagte über ihn, daß “er nicht bei rot halte”, daß “Gesetze für ihn nicht gelten”. Mehr als einmal wurde er beschuldigt, Millionen von reichen Juden im Ausland angenommen zu haben. Am Tag vor seinem schicksalhaften Schlaganfall wurde bekannt, daß die Polizei ihn beschuldigte, ein Bestechungsgeld in Höhe von drei Millionen Dollar von einem Kasino-Besitzer angenommen zu haben. (Es ist durchaus möglich, daß dies seinen Blutdruck erhöhte und den schweren Schlaganfall auslöste.) Aber nicht alle diese Millionäre erwarteten eine Gegenleistung. Einige von ihnen glaubten, wie er selbst, daß durch seine Unterstützung der Staat Israel unterstützt werde. Kann es eine heiligere Pflicht geben, als den israelischen Napoleon mit einem abgesicherten Einkommen auszustatten, damit er sich mit ganzer Energie der Erfüllung seiner historischen Aufgabe widmen kann?
Auf seinem langen Weg hat Sharon solche Hindernisse leicht überwunden. Sie brachten ihn nicht von seinem Kurs ab. Persönliche Tragödien und politische Niederlagen haben ihn nicht einen Augenblick aufgehalten. Die Unfälle, die seine erste Frau und seinen ältesten Sohn töteten, seine Entlassung aus dem Amt, nachdem er von einem Untersuchungsausschuß der “indirekten Verantwortung” für die Massaker von Sabra und Shatila verurteilt wurde, als auch die vielen anderen Rückschläge, Fehlschläge und Enttäuschungen, die ihm während all der Jahre widerfuhren, schreckten ihn nicht ab. Sie lenkten ihn nicht einen Augenblick von seinen Bemühungen ab, die höchste Macht zu erlangen.
Und nun wurde es alles Wirklichkeit. Am Mittwoch, dem 4. Januar 2006 konnte er sicher sein, daß er in drei Monaten der alleinherrschende Führer Israels werden würde. Er hatte eine Partei geschaffen, die ihm allein gehörte, die dabei war, nicht nur eine zentrale Position in der nächsten Knesset einzunehmen, sondern auch alle anderen Parteien in Stücke zu reißen.
Er war entschlossen, seine Macht zu gebrauchen, um das ganze politische System Israels umzuwerfen und ein Präsidialsystem einzuführem, das ihm eine allmächtige Position geben würde, so wie Juan Peron auf dem Höhepunkt seiner Macht in Argentinien. Dann endlich würde er in der Lage sein, seine historische Mission zu erfüllen, um für die nächsten Generationen in Israel die Weichen zu stellen, so wie es David Ben-Gurion vor ihm getan hatte.
Und da, gerade, als es schien, ihn könne nichts mehr aufhalten, hat ihn mit grausamer Plötzlichkeit sein Körper im Stich gelassen.
Was geschah, ähnelt einem zentralen Motiv der jüdischen Mythen: das Schicksal des Moses, den Gott für seinen Stolz strafte, indem er ihm erlaubte, von weitem einen Blick auf das Gelobte Land zu werfen, ihn aber sterben ließ, bevor er einen Fuß auf seinen Boden setzen konnte. An der Schwelle zur absoluten Macht bekam Ariel Sharon einen Schlaganfall.
Während er im Krankenhaus noch um sein Leben rang, begann sich schon der Mythos von “Sharons Vermächtnis” aufzubauen.
So wie es vielen Führern ergangen ist, die kein schriftliches Testament hinterließen, kann sich nun jeder einen Sharon frei auf seine Weise vorstellen. Die Linken, die noch gestern Sharon als den Mörder von Kibiya, den Schlächter von Sabra und Shatila verfluchten und als den Mann, der für den Raub und das Gemetzel in den besetzten Gebieten verantwortlich ist, begannen, ihn als den “Mann des Friedens” zu bewundern. Siedler, die ihn als Verräter verurteilt hatten, erinnerten sich daran, daß er es war, der die Siedlungen schuf und sie bis auf den heutigen Tag erweitern ließ.
Erst gestern war er einer der meistgehaßten Menschen in Israel und der Welt. Heute, nach der Evakuierung von Gush Kativ, ist er zum Liebling der Öffentlichkeit geworden, fast von Mauer zu Mauer. Die Führer der Nationen erhoben ihn zum “großen Krieger, der ein Held des Friedens wurde”.
Jeder stimmt darin überein, daß sich Sharon völlig verändert habe, daß er von einem Extrem ins andere geraten sei; der sprichwörtliche Äthiopier, der seine Hautfarbe, der Leopard, der seine Flecken veränderte.
All diese Analysen haben nur eines gemeinsam: sie haben nichts mit dem wirklichen Ariel Sharon zu tun. Sie gründen sich auf Ignoranz, Illusion und Selbsttäuschung.
Ein Blick auf seine lange Karriere (unterstützt durch meine eigene Erfahrung) zeigt, daß er sich nicht im geringsten verändert hat. Er blieb seinem Grundkonzept treu, glich nur seine Slogans veränderten Zeiten und Umständen an. Sein Gesamtplan blieb das, was er von Anfang an war.
Seinem Konzept lag ein primitiver Nationalismus des 19. Jahrhunderts zugrunde, der besagt: unser Volk steht über allen anderen, andere Völker sind minderwertig. Die Rechte unseres Volkes sind heilig, andere Nationen haben überhaupt keine Rechte. Die Regeln der Moral gelten nur innerhalb der Nation, nicht für die Beziehungen zwischen Nationen.
Diese Überzeugung hat er mit der Muttermilch eingesogen. Sie herrschte in Kfar Malal, dem genossenschaftlichen Ort, in dem er geboren wurde, wie sie zu jener Zeit auch in der ganzen Welt herrschte. Unter Juden wurde sie besonders durch die Schrecken des Holocaust verstärkt. Der Slogan “alle Welt ist gegen uns” ist tief in der nationalen Seele verankert und gilt jetzt insbesondere gegenüber Arabern.
Aus dieser moralischen Grundansicht baute sich das Ziel auf, den jüdischen Staat so groß wie möglich zu bauen frei von Nicht-Juden. Das konnte zu dem Schluß führen, daß die ethnische Säuberung, die von Ben-Gurion 1948 begonnen wurde, als die Hälfte der Palästinenser ihr Heim und ihre Heimat verloren, vollendet werden müsse. Sharons Karriere begann kurz danach, als er zum Kommandeur der Undercover-Einheit 101 ernannt wurde, deren mörderische Aktionen jenseits der Grenze dazu bestimmt waren, zu verhindern, daß Flüchtlinge in ihre Dörfer zurückkehrten.
Trotzdem bekam Sharon ziemlich bald davon überzeugt, daß eine weitere ethnische Säuberung in näherer Zukunft nicht möglich sei (abgesehen von einigen nicht voraussehbaren internationalen Geschehnissen, die die Lage im Ganzen verändern würden).
Aus Mangel an einer solchen Möglichkeit glaubte Sharon, daß Israel alle Gebiete ohne dichte palästinensische Bevölkerung zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan annektieren müsse. Schon vor Jahrzehnten bereitete er eine Landkarte vor, die er stolz lokalen und ausländischen Persönlichkeiten zeigte, um sie von seinen Ansichten zu überzeugen.
Nach dieser Karte wird Israel die Gebiete entlang der 1967er Grenze annektieren und das Jordantal bis zum “Rücken der Bergkette” (ein bei Sharon besonders beliebter Ausdruck). Es wird auch mehrere West-Ost-Landstreifen annektieren, um das Jordantal mit der Grünen Linie zu verbinden. In diesen Gebieten, die zur Annektierung bestimmt sind, schuf Sharon ein dichtes Netz von Siedlungen. Das waren seine Hauptbemühungen während der letzten dreißig Jahre in seinen verschiedenen Positionen - als Minister für Landwirtschaft, Minister für Industrie und Handel, Verteidigungsminister, als Wohnungsbauminister, Außenminister, Minister für Infrastruktur und als Premierminister - und diese Arbeit geht bis zu diesem Augenblick weiter.
Die Gebiete mit dichter palästinensischer Bevölkerung beabsichtigte Sharon, der palästinensischen Selbstverwaltung zu übergeben. Er war entschlossen, alle Siedlungen aus diesen zu entfernen, die dort unüberlegt errichtet worden waren. Auf diese Weise wären acht oder neun palästinensische Enklaven entstanden, die von einander getrennt und von Siedlern und israelischen Armee-Einrichtungen umgeben wären. Es wäre ihm gleichgültig gewesen, ob diese “Palästinensischer Staat” genannt würden. Die kürzliche Verwendung dieser Bezeichnung ist ein Beispiel seiner Fähigkeit, sich nach außen hin und verbal veränderten Situationen anzupassen.
Der Gaza-Streifen ist eine dieser Enklaven. Das ist die wirkliche Bedeutung der Auflösung der Siedlungen und des Rückzuges der israelischen Armee. Es ist das erste Stadium der Verwirklichung der Karte: dieses kleine Gebiet mit einer dichten palästinensischen Bevölkerung von eineinviertel Millionen wurde den Palästinensern übergeben. Die israelischen Land- See- und Luftstreitkräfte umzingeln den Streifen fast vollständig. Die pure Existenz seiner Bewohner hängt zu allen Zeiten von der Gnade Israels ab, das alle Ein- und Ausgänge kontrolliert (außer dem Rafah-Übergang nach Ägypten, der von Israel fernkontrolliert wird.) Israel kann die Wasser- und Stromzufuhr jeden Augenblick sperren. Sharon beabsichtigte, dieselbe Situation in Hebron, Ramallah, Nablus, Jenin und den anderen Gebieten zu schaffen.
Ist das ein “Friedensplan”?
Frieden wird zwischen Nationen gemacht, die darin übereinstimmen, eine Situation zu schaffen, in der alle in Freiheit, Wohlergehen und gegenseitiger Achtung leben können und glauben, daß dies für alle gut sei. Das ist nicht, was Sharon im Sinn hatte. Als Mann des Militärs kennt er nur den Waffenstillstand. Wenn ihm Frieden auf einem Silbertablett angeboten worden wäre, hätte er ihn nicht erkannt.
Er wußte nur zu genau, daß kein palästinensischer Führer mit seiner Karte einverstanden sein könnte - weder jetzt noch später. Deshalb beabsichtigte er nicht, irgendwelche politischen Verhandlungen mit den Palästinensern zu führen. Sein Slogan war: “Wir haben keinen Partner.” Er beabsichtigte, all die verschiedenen Stadien seines Planes “einseitig” zu realisieren, so wie er es in Gaza tat - ohne Dialog mit den Palästinensern, ohne Rücksicht auf ihre Forderungen und Hoffnungen und natürlich ohne ihre Zustimmung.
Aber Sharon wollte wirklich Frieden machen - Frieden mit den Vereinigten Staaten. Für ihn war die amerikanische Zustimmung wichtig. Er wußte, daß Washington nicht mit seinem ganzen Plan einverstanden sein konnte. Deshalb wollte er ihr Einverständnis Schritt für Schritt einholen. Da sich Präsident Bush ihm ganz unterworfen hat und keiner weiß, wer ihm folgen wird, wollte Sharon den Hauptteil seines Planes innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre, vor dem Ende von Bushs Amtszeit, durchgezogen haben. Das ist einer der Gründe für seine Eile. Er mußte jetzt sofort zu absoluter Macht kommen. Nur der Schlaganfall verhinderte dies.
Der Eifer, mit dem so viele gute Leute der Linken das “Sharon-Vermächtnis” aufnahmen, zeigt nicht ihr Verständnis seiner Pläne, sondern eher ihre eigene Sehnsucht nach Frieden. Sie verlangen mit all ihren Fasern nach einem starken Führer, der den Willen und die Fähigkeit hat, den Konflikt zu beenden.
Die Zielstrebigkeit, mit der Sharon die Siedler aus Gush Kativ evakuierte, erfüllte die Linken mit Begeisterung. Wer hätte geglaubt, daß es einen Führer gäbe, der in der Lage ist, dies ohne Bürgerkrieg, ohne Blutvergießen auszuführen? Und wenn dies im Gaza-Streifen geschehen ist, warum kann dies dann nicht auch in der West Bank geschehen? Sharon wird die Siedler hinaustreiben und Frieden schließen. All dies, ohne daß die Linke einen Finger rühren muß. Der Retter wird wie ein deus ex machina hervorspringen. Ein hebräisches Sprichwort besagt: “Die Arbeit des Gerechten wird von anderen getan”, die womöglich alles andere als gerecht sind.
Sharon hat sich leicht diesem Verlangen der Öffentlichkeit angepaßt. Er hat seinen Plan nicht verändert, ihm aber einen neuen Anstrich gegeben, im Geiste der Zeit. Von jetzt an erschien er als “der Mann des Friedens”. Er kümmerte sich nie darum, welche Maske gerade zu tragen passend war. Aber diese Maske spiegelt die tiefsten Wünsche der Mehrheit des israelischen Volkes wider.
Von diesem Gesichtspunkt aus kann das imaginäre “Sharon-Vermächtnis” eine positive Rolle spielen. Als er seine neue Partei gründete, nahm er eine Menge Likudleute mit, jene, die zu dem Schluß gekommen waren, daß das Ziel, “das ganze Erez Israel” zu erlangen, unmöglich sei. Viele von ihnen werden in der Kadima-Partei bleiben, auch nachdem Sharon die politische Bühne verlassen hat. Als Teil eines weitergehenden, langsamen, unterirdischen Prozesses sind auch die Likudleute bereit, die Teilung des Landes zu akzeptieren. Das ganze System bewegt sich langsam in Richtung Frieden.
Das “Sharon-Vermächtnis”, selbst wenn es nur eine Einbildung ist, könnte zum Segen werden, wenn Sharon darin in seiner letzten Inkarnation erscheint: Sharon als derjenige, der die Siedlungen auflöste; als Sharon, der bereit war, Teile von Erez Israel aufzugeben, Sharon, der mit einem Palästinensischen Staat einverstanden ist.
Dies war zwar nicht Sharons Absicht. Aber wie Sharon vielleicht selbst gesagt haben könnte: Es sind nicht die Absichten, die von Bedeutung sind, sondern die tatsächlichen Ergebnisse.
http://www.freace.de/ 08.01.2006
Süße Lügen Im Irak kaum Verwundete durch Angriffe?
Ocak 23, 2006
Einem Bericht der Knight Ridder Newspapers vom Mittwoch zufolge sind die Verluste im Irak durch Erkrankungen und Unfälle höher als durch kampfbedingte Verletzungen.
Von den offiziellen Angaben zufolge bis Mitte Dezember aus dem Irak evakuierten 25.803 US-Soldaten wurden demnach nur 5.354 - rund 20 Prozent – bei Kampfhandlungen verwundet. Schon die Tatsache, daß selbst offiziellen Verlautbarungen des US-Militärs zufolge bisher 2.182 US-Soldaten im Irak getötet worden sind – die Zahl der Verwundeten also nicht einmal das Zweieinhalbfache betrüge – zeigt, wie unglaubwürdig diese Behauptung bei näherer Betrachtung ist.
Im Wahrheit war schon im November 2004 die Gesamtzahl der im Irak und Afghanistan verwundeten US-Soldaten, die im US-Militärkrankenhaus in Landstuhl behandelt wurden, von dem damaligen US-Minister für Veteranenangelegenheiten Anthony J. Principi mit 20.802 angegeben worden. Weder ist Landstuhl das einzige Militärkrankenhaus außerhalb des Iraks – allerdings das größte innerhalb Europas – noch ist anzunehmen, daß Principis Angaben tatsächlich “die ganze Wahrheit” widerspiegeln, da auch die zahl der getöteten US-Soldaten deutlich höher ist, als die offiziell zugegeben wird.
Letztlich kann die Behauptung, 80 Prozent der aus dem Irak evakuierten US-Soldaten sei Erkrankungen oder Unfällen zum opfer gefallen, allerdings nur als geradezu verzweifelter Versuch der Beschönigung der wahren Opferzahlen angesehen werden. Den Angaben zufolge werden pro Monat rein rechnerisch etwa 0,5 Prozent der im Irak stationierten US-Soldaten infolge von Erkrankungen und unfallbedingten Verletzungen von dort evakuiert. Würden die US-Einheiten nicht beständig ausgewechselt, so bräuchten die Iraker – wiederum rein rechnerisch – also nur etwa 18 Jahre der Besatzung ertragen, bis der letzte US-Soldat aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls aus dem Irak evakuiert werden würde.
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage bestätigte diese Zahlen. Demnach sagten fast 35 Prozent aller US-Soldaten im Irak und Afghanistan, daß sie während ihres Einsatzes bereits mindestens ein Mal nicht aufgrund von Kampfhandlungen verwundet worden seien. 77 Prozent dieser Verwundeten – also auf die Gesamtzeit der Besatzung hochgerechnet mindestens 120.000 allein im Irak - sagten, ihre Verwundung sei so schwerwiegend gewesen, daß sie sich in einem Krankenhaus behandeln lassen mußten.
http://www.freace.de/ 04.01.2006
Tod im Irak Zahlreiche Zivilisten bei Bombardement getötet
Ocak 23, 2006
Wie Reuters am Dienstag berichtete, hat das US-Militär ein Haus in der etwa 200 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt Baghdad gelegenen Stadt Baiji bombardiert, wobei bis zu 14 Menschen getötet wurden.
Ghadhban Nahi Hussein, der Besitzer des Hauses, sagte gegenüber AFP, er sei mit einigen Freunden in einem etwa 100 Meter entfernten Geschäft gewesen, als er gegen 21:30 Uhr Ortszeit das Bombardement hörte. Als er zu seinem Haus kam, „war es zerstört und überall war Rauch.“ Bisher wurden die Leichen von einem 9 Jahre alten Jungen, einem 11 Jahre alten Mädchen, 3 Frauen und 3 Männern aus den Trümmern seines Hauses geborgen. Ein Mitarbeiter des “Koordinationszentrums”, das die US-Streitkräfte und die “irakischen Streitkräfte” in der Provinz Salahuddin verbindet, sagte, insgesamt seien 14 Menschen bei dem Bombenangriff getötet worden.
In einer Erklärung sagte die US-Luftwaffe, das Haus sei angegriffen worden, nachdem Videoaufnahmen einer unbemannten Drohne gezeigt hätten, daß drei Männer, die gegen 21:00 Uhr “der üblichen Vorgehensweise für die Plazierung einer Bombe folgend” ein Loch gegraben hatten, in das Haus gegangen waren. Das US-Militär schwieg sich darüber aus, ob an dem Ort der vermeintlichen Grabung tatsächlich eine Bombe gefunden worden ist.
“Die Personen verließen die Straße und wurden bis zu einem nahegelegenen Gebäude verfolgt. Koalitionsstreitkräfte setzten präzisionsgelenkte Waffen gegen das Gebäude ein”, so das US-Militär.
Selbst wenn die drei Männer eine Bombe gelegt haben und anschließend in das Haus gegangen sein sollten – beide Behauptungen stützen sich allein auf Aussagen des US-Militärs – so kann dies doch keineswegs als Begründung für die Bombardierung des Hauses bezeichnet werden. Vielmehr ist die Bombardierung eines Hauses, in dem sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch unschuldige Zivilisten befinden, ohne daß eine direkte Bedrohung für die Soldaten besteht, als klares Kriegsverbrechen zu bezeichnen.
Gleichgültig, ob Ghadhban Nahi Hussein schon bisher Mitglied des irakischen Widerstands war oder nicht, seit dem heutigen Tag ist er es zweifellos ebenso wie seine den Angriff überlebenden Angehörigen.
http://www.freace.de/
03.01.2006
Verluste in Afghanistan Die andere Seite der Propaganda
Ocak 23, 2006
Am Montag veröffentlichte die in Pakistan beheimatete Nachrichtenagentur „Afghan Islamic Online“ (AIP) eine Meldung, in der ein Sprecher der Taliban mit der behauptung zitiert wurde, in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres seien in Afghanistan insgesamt 355 ausländische Soldaten getötet worden.
Demnach rief der “Taliban-Sprecher Dr. Muhammad Hanif” bei AIP von einem ungenannten Ort aus an und machte Angaben zu Operationen der Taliban in den vergangenen sechs Monaten. “Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember wurden 355 amerikanische und ISAF-Soldaten und 316 Soldaten der afghanischen Armee und Polizisten durch die Taliban getötet”, sagte er. In dem Zeitraum seien 61 Fahrzeuge der USA und der ISAF und 49 Fahrzeuge der “afghanischen Armee” zerstört worden. Außerdem seien 6 Hubschrauber in den Provinzen Uruzgan, Kandahar, Zabul und Khost abgeschossen worden. Darüberhinaus seien in den Provinzen Uruzgan, Khost, Helmand und Paktika eine Reihe von Bezirksverwaltungen erobert und anschließend in Brand gesteckt worden. Bei den Kämpfen seien auch 82 Kämpfer der Taliban, darunter die Kommandeure Mullah Bashir, Mullah Abd al-Manan und Mullah Muhammad Essa, getötet worden.
Zwar scheint ein nur auf einem Telephonanruf fußender Bericht zweifellos fragwürdig, andererseits hat AIP vor dem Sturz der Taliban durch den US-geführten Angriffskrieg gegen Afghanistan häufig Erklärungen der Taliban veröffentlicht, so daß von guten Beziehungen der Nachrichtenagentur zu den Taliban auszugehen ist. Offiziellen Angaben zufolge wurden in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres 67 ausländische Soldaten getötet. Da auch die Verlustzahlen der USA im Irak massiv geschönt werden ist die Vermutung, daß dies auch in Afghanistan geschieht, sicherlich naheliegend. Erschwerend kommt hier hinzu, daß in Afghanistan auch Spezialeinheiten wie das deutsche “Kommando Spezialkräfte” (KSK) zum Einsatz kommen, deren Verluste nicht gemeldet werden.
Auch wenn zu vermuten ist, daß es sich bei der genannten Zahl von 355 getöteten ausländischen Soldaten um eine Propagandameldung handelt, so dürfte diese doch in Verbindung mit der kaum besser einzustufenden Zahl von 67 getöteten Soldaten eine Annäherung an die Wahrheit ermöglichen.
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Britische Folterer
Ocak 23, 2006
Wie der britische Observer am Sonntag berichtete, haben mehrere britische Beamte in Gesprächen gegenüber der Zeitung zugegeben, daß Agenten des Geheimdienstes MI6 bei Verhören von Gefangenen in Griechenland “anwesend” waren.
Der Fall von 28 Pakistanis, die in Griechenland nach eigenen Aussagen einige Wochen nach den Londoner Anschlägen vom 7. Juli von 15 griechischen und mehreren britischen Agenten gefangengenommen und gefoltert worden sind, schlägt in Griechenland hohe Wellen, nachdem die Zeitung “Proto Thema” über den Fall berichtete und den Namen des vorgeblich hieran beteiligten Leiters der MI6-Station in Athen, Nicholas John Andrew Langman, veröffentlichte. Diese Veröffentlichung führte wiederum dazu, daß die britische Regierung es den britischen Zeitungen unter Berufung auf ein entsprechendes Gesetz zur Geheimhaltung der Identität von Geheimagenten bei Strafandrohung untersagte, Langmans Namen zu nennen. Mittlerweile wurden Langman und zwei weitere “Angestellte der britischen Botschaft in Athen” nach London zurückgerufen.
Einer der Pakistanis, Muhammad Munir, berichtete, man habe ihn fünf Tage gefangengehalten und “sehr stark auf den Kopf geschlagen”. Gul Nawaz, ein anderer, sagte: “Zwei Mal schlug mich ein Polizist, während ich am Boden lag. Ich bat ihn um etwas Wasser und er schlug mir ins Gesicht.” Ein anderer sagte, man habe ihm den Lauf einer Waffe in den Mund gesteckt.
Der Anwalt der Pakistanis, der bekannte Strafrechtler Fragiskos Ragoussis, hatte sich am 13. Dezember in einer Petition an das griechische Parlament gewandt und die Vorwürfe damit öffentlich gemacht, da eine zuvor eingeleitete Untersuchung seiner Aussage zufolge keine Fortschritte machte. Während der griechische Minister für Öffentliche Ordnung George Voulgarakis anfangs bestritt, daß die Pakistanis überhaupt “verhaftet” worden seien, wird dies mittlerweile zugegeben. In einer ersten Reaktion bestritt auch der britische Außenminister Jack Straw jegliche Beteiligung von MI6-Agenten.
Die Aussagen mehrerer britischer Beamter gegenüber dem Observer zeigen nun, daß auch diese Behauptung ebenso wie Voulgarakis anfängliche Behauptung nur als Lüge zu bezeichnen ist. Dies bestätigt zweifellos ein weiteres Mal die Äußerung von Makis Triantafyllopoulos, des Herausgebers von “Proto Thema”, “Die griechische und die britische Regierung haben von Anfang an gelogen”.
Tatsächlich scheint es mehr als fragwürdig, daß die Briten auch den neuen Aussagen zufolge nicht an den Gefangennahmen, Verhören oder Folterungen nicht beteiligt gewesen seien. Vielmehr scheint dies eine neue “Rückzugslinie” zu sein, nachdem die Leugnung jeglicher britischer Anwesenheit nicht mehr funktioniert.
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Medya ‘Kendi Yalanı’na mı İnandı?
Ocak 3, 2006
SABAH MANŞET YAPTI!
Komik ama Sabah gazetesi bu haberi bugün “Hedef Tahran” diey manşetine taşıdı. Sabahın haberi şöyle:
“İsrail Jerusalem Post gazetesinin iddiasına göre İran’a saldırı konusunda NATO’nun da desteğini alan Amerika, saldırıda kullanmak için Türkiye’den askeri üs istedi…
ABD, nükleer silah üretimi kapasitesiyle tehdit oluşturan İran’ı vurmaya hazırlanıyor iddiası… İsrail’de yayımlanan Jerusalem Post gazetesi şöyle yazdı: İran’a yapılacak bir saldırı için NATO’ya danışan ABD, Türkiye’den de saldırıda kullanabilmek için askeri üs talep etti… Habere göre, NATO İran’a olası bir saldırının sonuçlarını tahmin edebilmek amacıyla harekat planlarını analiz etmeye başladı bile… Gazete, ABD Merkezi Haberalma Teşkilatı (CIA) Başkanı Porter Goss’un Türkiye’yi ziyareti sırasında olası saldırıda kullanılmak üzere askeri üs talebini Başbakan Recep Tayyip Erdoğan’a ilettiğini iddia etti. Goss’un ardından NATO Genel Sekreteri Jaap de Scheffer, ardından İsrail Genelkurmay Başkanı Dan Halutz’un Ankara ziyaretlerinde de benzer konuların ele alındığı öne sürüldü.”
Jerusalem Post gibi başka İsrail gazeteleri de 31 Aralık Cumartesi günü ABD’nin NATO’yu İran saldırısıyla ilgili uyardığı haberini verdi. Haber Alman basınına, Tagesspiegel gazetesine ve Der Spiegel’in İngilizce haber portalinde 30 Aralıkta yayınlanan bir haber-yoruma dayandırılıyordu. Alman basınında, özellikle de Der Spiegel sitesinde ne vardı peki?
Yeni bir şey yoktu! Der Spiegel, son haftalarda Alman ve Türk basınında çıkan haberleri derlemiş, aynı günlerde yaşanan birkaç gelişmeye dikkat çekmiş ve ABD’nin İran’ı vurması gerçekten muhtemel mi sorusuna cevap arayan bir yorum yapmıştı.
Spiegel 23 Aralık’ta Alman DDP haber ajansının patırtı koparan “CIA Başkanı Ankara’ya İran’ı vurmaya yardım et, sen de PKK’ya vur” haberi ile Der Tagesspiegel’in geçen Çarşamba günü yayınlanan ve bazı NATO kaynaklarına dayandırılan “ABD NATO’dan İran’ı vurmaya hazırlanmasını istedi” haberlerini analiz ediyordu. O arada New Yorker’da sene başında çıkan “ABD komandoları İran’da” haberine atıf yapılıyor, Büyükanıt’ın ABD ziyaretinden söz ediliyor, Ahmdinejad’ın İsrail’i hedef alan açıklamalarının anlamı sorgulanıyordu. Fakat Spiegel’in önce İsrail basınına, oradan da Jerusalem Post üzerinden Türk basınına geçen bu haberinin en ilginç yönü neydi, biliyor musunuz? Çok komik ama Spiegel haberinin genişce bir kısmını Türk basınında çıkan haberlere dayandırıyordu!
DER SPİEGEL’İN KAYNAĞI ZATEN TÜRK BASINIYDI!
Spiegel’in Türk basınına atıf tarzı da ilginç, şöyle diyor ünlü derginin haberi:
“Spekülasyon korusunda başı çeken, bu ziyaretleri (CIA ve FBI başkanının Ankara ziyaretleri kastediliyor) İran’a saldırı planlarına bağlayan Türk gazeteleridir. Fakat şu ana dek spekülasyonların hiçbiri olgulara dayandırılabilmiş değil. Ulusal-sol gazete Cumhuriyet CIA başkanı Porter Goss ile Tayip Erdoğan arasındaki görüşme hakkında şunu yazdı: “Şimdi Sıra İran’da” Fakat gazete bu iddiasını destekleyecek hiçbir kanıt sunmadı.
Bunun yerine, gazete CIA şefi ile Erdoğan arasındaki görüşmenin 1 saatten uzun sürdüğüne dikkat çekti – CIA şefinin daha önce MİT müsteşarıyla da görüştüğü göz önüne alınınca alışıldıktan uzun bir süre. Türk medyası buradan hareketle görüşmede ciddi bir meselenin gündemde olduğu sonucunu çıkardı – fakat bunun tam olarak ne olduğunu ortaya çıkartamadı. Medyanın büyük kısmı Erdoğan ile CIA başkanının kuzey ırak’taki PKK’ya karşı ortak bir girişimi tartışmış olabileceği spekülasyonunu yaptı. Goss’un bunun karşılığında Türkiye’nin İran hakkındaki gizli istihbaratından yararlanmayı talep etmiş olması mümkündü.”
Yani durum şu: Spiegel yazarı Türk medyasını okuyor, orada “CIA şefi Ankara’dan İran saldırısı için üs istedi” haberini görüyor, yazısında bunu “Türk basınının iddiası diye anıyor, Türk basını bu haberi İsrail gazetesi üzerinde alıntılayıp yeni bir şeymiş gibi kendi haberini bir kez daha haber yapıyor! Ağır kaçabilir ama gazetelerimizin durumu tam da kendi uydurduğu yalana sonunda kendi de inanan adamınkine benziyor. Türk basını, Alman gazetesinin kendisine dayandırdığı haberleri bir İsrail gazetesi üzerinden alıp taze ve orijinal habermiş gibi sunuyor! Tam bir garabet! Tabii bu işin yalnızca bir boyutu.
İran konusunda herhangi bir yeni ciddi gelişme yokken, önce İsrail gazetelerinin sonra da Türk basınının sanki şok gelişmeler varmış gibi 15 günlük haberleri ısıtıp ortaya sürmelerinin anlamı ne olabilir? Evet, bu haberler eski. Alman ajansı DDP’nin “Türkiye’den PKK’ya harekat karşılığı üs istendi” haberi de, Tagessipegel’in “NATO ülkeleri hazır olsun dendi” haberi de geçen haftaya ait. Peki bunları bugün manşete taşıtan ne? İran’a karşı saldırı fikrini canlı tutmak elbette! ABD’nin propaganda makinesinin çarklarını döndürmek!
İran Meclisi Ahmedinejad’a Sordu
Ocak 3, 2006
İran’da yayınlanan reformist Şark gazetesinin bugünkü sayısında Ahmedinejad’ın, Meclis’e yaptığı açıklamada şunları söylediği naklediliyor: “İçerde ve dışarıda bazı çevreler söylediğimiz sözlerin plansız programsız ve belli bir politika gütmeksizin sarfedildiğini sanıyorlar. Hayır! Bu sözleri belli bir strateji zemininde söyledik”
MEKKE TOPLANTISINDA NELER OLDU?
Konuşmasında İKÖ’nün Mekke’de düzenlediği liderler toplantısında yaptığı konuşmaya işaret eden Ahmedinejad konuşmasının bu noktasında şok bir açıklama yaptı: “Mekke konferansı, İsrail’in resmen tanınması ve ılımlı İslam’ın kabul ettirilmesi hedefiyle toplandı. Nitekim bundan kısa bir süre önce ortamın yumuşatılması ve normalleşmenin sağlanması için İsrail Gazze’den çekilmesi planı yürürlüğe kondu. Bu plan iki yıldır uygulamadaydı. İran’ın baskısı sayesinde, İslam dünyasının daha önce hiç yaşamadığı bu konunun metne girmesi önlemiş oldu.” Ahmedinejad bu teklifi hangi ülkenin yaptığını açıklamamakla birlikte Türkiye ve Ürdün’ün İsrail’le ilişkileri, İsrail’le İslam ülkeleri arasındaki ilişkilerin normalleşmesi yönündeki çabaları ve ılımlı İslam fikrini ortaya atmaları dikkatlerin bu iki ülke üzerinde toplanmasına neden oldu.
KOFİ ANNAN ASIL YAPMASI GEREKENİ YAPSIN!
İran Cumhurbaşkanı Ahmedinejad, İKÖ Mekke toplantısında, daha önce Tahran’da düzenlenen “Siyonizmsiz bir dünya” konferansında yaptığı konuşmanın bir benzerini yapmış ve bu batılı ülkelerde tepkiyle karşılanmıştı. Tepkiler üzerine batılı medyayı sözlerini çarpıtmak ve propaganda savaşı başlatmakla suçlayan Ahmedinejad, konuşmasının tamamını yayınlamaktan neden korktuklarını sordu. BM Genel Sekreteri Kofi Annan’ın İran aleyhinde bildiri yayınlamaya uğraşmak yerine İsrail aleyhindeki yüzlerce BM kararını uygulatması, yani asıl işiyle uğraşması gerektiğini söyleyen Ahmedinejad, bunların konuşulduğu şu anda Filistin’de İsrail cinayetlerinin devam ettiğini ve Filistin’in işgalinin sürdüğünü hatırlattı.
AHMEDİNEJAD KONUŞMASINDA NELER SÖYLEMİŞTİ?
İran cumhurbaşkanı Dr. Mahmud Ahmedinejad, İsrail’i tartışmaya açan sözleriyle Ortadoğu’nun en önemli gündemini bir kez daha İslam ülkelerinin önüne koymuş oldu.
Batılı ülkelerin yaygın tepkisine karşın İslam ülkeleri arasında sadece Türkiye’nin tepki gösterdiği Ahmedinejad’ın gerçekte ne söylediği medyadaki haberlere bakıldığında tam olarak anlaşılmıyor. Uluslararası medya ve Türk medyası, haber metinlerinde İran cumhurbaşkanının sözlerini ustalıkla gizleyerek okuyuculara kendi yorumlarını aktarıyorlar. Türk basınında ilk kez Kırmızı Çizgi, Ahmedinejad’ın tam olarak ne söylediğini konuşma metnini yayınlayarak ortaya koyuyor.
Önce Tahran’da düzenlenen “Siyonizmsiz bir dünya” konferansında, sonra İKÖ’nün Mekke toplantısında, son olarak da İran’ın Zahedan şehrinde İsrail’in meşruiyetini sorgulayan Ahmedinejad’ın ne söylediği bu sayede açıklıkla anlaşılmış olacak. Bu yaklaşım üzerine yapılacak yorumların da yine bu sayede sağlıklı olacağı söylenebilir.
İSRAİL’İ KENDİ TOPRAKLARINIZA TAŞIYIN SİZİ DESTEKLEYELİM
Aralık ortasında İran’ın Zahedan şehrine yaptığı ziyarette kalabalık bir halk kitlesine konuşan Ahmedinejad, İsrail’in meşruiyetini tartışmaya devam etti. İran’da yayınlanan reformist Şark gazetesinin bildirdiğine göre şöyle diyordu İran cumhurbaşkanı: “Önerimiz şudur: eğer cinayet işlediyseniz Avrupa, Amerika ve Kanada’da topraklarınızdan bir bölümünü onlara verin. Orada kendilerini bir ülke kursunlar. Bu olursa İran halkı artık hiçbir şekilde İsrail’e karşı çıkmayacak, Kudüs gününde gösteri düzenlemeyecek ve bu kararınızı destekleyecektir. Fakat insan haklarını savunduklarını iddia edenler, bu apaçık ve dayanağı olan mantık karşısında tevazu göstereceklerine propaganda araçlarına başvuruyor, bildiriler yayınlıyor ve diyorlar ki, İran cumhurbaşkanı uygar dünyaya ayak uyduramıyor! Bunlar, Yahudi soykırımı efsanesi inkar edildiğinde hançereleri yırtılırcasına itiraz eden, ama dine hakaret edildiğinde rahatlıkla sessiz kalabilenlerdir. Eğer uygarlığınız, dünyanın özgür halklarının adalet çığlığını sindirmek ve mazlumlara saldırmaktan ibaretse biz de gür sesimizle bu çürük uygarlıktan nefret ettiğimiz haykıracağız. Çünkü İslam bütün insanların haklarını tanır, barış ve huzuru tüm insanlık için ister.”
Ahmedinejad konuşmasında, Yahudi soykırımına karşılık Filistin’i bu bölgeye göçettirilen Yahudilere verdikleri için Batılı ülkeleri ağır bir dille eleştirdi ve bu ülkeleri soykırım suçlusu ilan etti. Ahmedinejad konuşmasını şöyle sürdürdü: “Bugün Filistin topraklarına egemen olanlar diledikleri gibi davranmakta ve günahsız halkı öldürmekte hiçbir sakınca görmüyor. Bunlar bu topraklara nereden geldiler? Nerelidirler? Babaları nereli bunların? Dedeleri nereli? Bin yıl, ikibin yıldan bu yana nereliydiler? Bunların kendi kaderlerini tayin etme hakkı var da, binlerce yıldır bu topraklarda yaşayanların neden kendi kaderlerini tayin hakkı yok? Bu meseledeki çözüm yolu açıktır. Milletimiz, bütün Filistinlilerin ve aslen Filistinli olan herkesin katılabileceği bir referandum düzenlenmesi ve bu oylamada nasıl bir devlet istediğini dair görüşünü açıklaması için ortam hazırlanmasını öneriyor.”
İŞLEDİĞİNİZ SOYKIRIM CİNAYETİNİN BEDELİNİ NEDEN FİLİSTİNLİLER ÖDÜYOR?
İran cumhurbaşkanı Yahudi soykırımı konusunda da şunları söyledi: “Avrupalılar ikinci dünya savaşında altı milyon Yahudi’nin öldürüldüğünü söylüyor ve bu iddialarında ısrar ediyorlar. Birisi kalkıp bu görüşe karşı çıksa ona şiddetle tepki veriyorlar. Hatta kimi bilimadamları bu görüşü sorgulamaya kalktıklarında bu bilimadamlarına şiddetle mukabelede bulundular ve onları hapse attılar. Anlaşılıyor ki bu iddiayı ortaya atan sizler onun doğruluğu konusunda da pek bir ısrarcısınız. Pekala, madem bu büyük cinayeti kendinizin işlediğinizi itiraf ediyorsunuz öyleyse neden Filistin halkı bu cinayetin bedelini ödemek zorunda kalıyor. Neden İslam’ın ve Filistin’in kalbinde bir toprak parçasını tank ve topla Yahudilere vermek istiyorsunuz. Madem bu cinayeti siz işlediniz o zaman kendi topraklarınızda, Avrupa, Amerika, Kanada ve Alaska’da bir toprak parçasını bu insanlara verin. Onlar da böylelikle bir ülkeye kavuşmuş olsunlar. Bunu yaparsanız milletimiz en küçük bir itirazda bile bulunmayacak ve Kudüs gününde aleyhinizde gösteri de düzenlemeyecektir. Biz de bundan böyle İsrail karşıtı sloganlar atmayacağız. Hatta bu konuda sizi destekleyeceğiz bile. Yahudilerin öldürülmesini zulüm olarak gösterenler bunu adeta Tanrı ve peygamberden bile üstün tutuyorlar. Bu ülkelerde birisi Tanrıyı ve peygamberleri reddetse hiçkimse dönüp bakmaz. Ama Yahudi soykırımını sorguladığınızda kıyamet kopar ve hemen ceza verirler. Hançereleri yırtılırcasına çığlık kıyamet Yahudi soykırımını sorgulayanın karşısına dikilirler. Bize diyorlar ki, siz uygar toplumda yaşamayı beceremiyorsunuz. Biz de onlara diyoruz ki, uygar toplumunuz bu saldırganlık, adaletsizlik ve yoksulluktan ibaretse sizin uygar toplumunuzu istemiyoruz. Çürümüş uygarlığınızı reddediyor ve ondan nefret ediyoruz. Bizim izinde olduğumuz şey, İslam kültürü ve medeniyetidir. İslam bütün milletlerin ve insanların haklarını tanır ve saygı gösterir. İslam asayiş ve refahı bütün insanlık için ister.”
DEPOLARI BİYOLOJİK VE NÜKLEER SİLAHLARLA TIKA BASA DOLU OLANLAR BARIŞÇI NÜKLEER ENERJİ KONUSUNDA BİZE AKIL VEREMEZ!
İran’ın nükleer faaliyetyeri konusuna da değinen Ahmedinejad, “Tepeden tırnağa nükleer silahla donanmış, depoları tıka basa biyolojik, nükleer ve kimyasal silahlarla dolu olanlar bize barışçı nükleer enerjiye sahip olmamızla ilgili akıl vermeye kalkıyorlar” dedi. İran cumhurbaşkanı bu konuda şunları söyledi: “Bu ve benzeri silahlarla teçhiz edilmiş ordulara sahip olanlar ve bize karşı savaşta Irak’ın Baas rejimini ve siyonist rejimi biyolojik ve kimyasal silahlarla donatanlar bizim barışçı nükleer enerjiye sahip olmamamız gerektiğini söylüyorlar. Çünkü nükleer silaha sapma ihtimalimiz varmış! Onlara diyoruz ki, siz bizim niyetimizden kuşku duysanız da biz sizin niyetinizden kuşku duymuyoruz. Hatta eminiz, elinizdeki o silahları asla barışçı amaçlarla kullanmayacaksınız! Silah fabrikalarınızın faal olabilmesi için yolların hep savaşa çıkması için çabaladığınızdan da eminiz. Yüzlerce atom bombasına sahip olan sizlerin, İran milletinin barışçı nükleer teknolojiyi elde etmesine engel olmaya hakkınız yok. Bu, İran’ın kesin hakkıdır. Nükleer teknolojiye sahip olmamızdan hoşlanmayanlar nükleer yakıt üretmemizi istemiyor, bu yakıtı onlardan satın almamızı öneriyorlar. Öte yandan uluslararası yasalar hiçbir ülkenin başka bir ülkeye uçak parçası konusunda boykot uygulayamayacağını garanti altına alıyor. Barışçı nükleer faaliyetimiz konusunda bilinen iddiaları gündeme getiren bu beylere diyoruz ki, 30 yıl önce parasını ödediğimiz uçak parçalarını bile vermiyorken nükleer yakıt konusunda neden size güvenelim. Uçak parçaları konusunda yaptığınızı nükleer yakıt konusunda da yapmayacağınızı nereden bileceğiz. Ülkemizde bir zamanlar baskıcı şahlık rejimi egemenken onunla her türlü işbirliğine gidiyordunuz. Ama milletimiz özgürlük adına devrim yaptığında özgürlük istemesini adeta suç sayarak bu millete karşı boykot uygulaması başlattınız. Nükleer faaliyetimizi durdursak bile uçak parçalarına uyguladığınız boykot nedeniyle yolaçtığınız büyük felaket gibi nükleer enerjide de başımıza bela açabilirsiniz. Milletimiz size aldanmayacak.”
Hedefteki ülke ‘Türkiye’
Ocak 1, 2006
Hasan Hüseyin KEMAL
Son haftalarda Amerika’nın Irak’tan çekilmek zorunda kalacağı konuşulurken, bir taraftan’da İsrail’in İran’ı vuracağı haberleri yayılıyor. CIA başkanı, İsrail Genelkurmay Başkanı Türkiye’ye gelirken, önümüzdeki dönem Genelkurmay Başkanı olması muhtemel Yaşar Büyükanıt Amerika’ya gidiyor, Hava Kuvvetleri Komutanı Orgeneral Faruk Cömert’te gizlice gittiği İsrail’de üç gün kalıyor.
Kendisiyle sohbet ettiğimiz Ömer Özkaya Genel Yayın Yönetmeni olduğu Dünya Gündemi Gazetesi’nde bu konuları işleyen bir isim. Röportaj’da İsrail-İran ilişkisi üzerinde duracaktık, ancak öyle anlaşılıyor ki, Türkiye dünyanın kilit noktasında olması hasebiyle, neredeyse bütün denklemlerin içine giriyor.
Özkaya’nın aktardıklarına göre, Amerika ve İsrail’in ortadoğuyu işgal etmesinin yolu Türkiye’yi işgal etmekten geçiyor. Ve Türkiye yavaş yavaş çember içine alınıyor…
Öyle anlaşılıyor ki İslâm dünyasının bağımsız, güçlü ve onurlu bir Türkiye’ye ihtiyacı var.
İsrail’in İran’ı vuracağı söyleniyor.
İran, Mart ayında uranyumu zenginleştirmeye başlayacak. Bu da İran’ın nükleer silâha sahip olması demektir ki, bu durum İsrail için dönülmez bir yoldur. İsrail, bugünkü sınırlar içinde kalmak istemiyor. Yeni işgallerde Hiroşima’dakine benzer şekilde nükleer silâh kullanmak istiyor. İran’ın veya başka bir Müslüman ülkenin nükleer silâha sahip olması misillemeyi gündeme getirir ki, bu da İsrail’in planlarını baltalar.
Pakistan Devlet Başkanı Müşerref’i kimlerin
desteklediği çok önemlidir. Şu anda Hint Okyanusu’nda, Amerikan gemisi içersinde, İsrailli ve Amerikalı yaklaşık bin kişilik özel bir birlik göreve hazır bir şekilde bekliyorlar..
Görevleri nedir?
İslâmcılar, Pakistan’da Müşerref’i devirirlerse, nükleer tesisleri ele geçirebilirler. Hint Okyanusu’ndaki özel birlik, böyle bir durumda, nükleer tesisler İslâmcıların eline geçmeden kullanılmaz hale getirmek için bekliyorlar.
Peki Türkiye İsrail’in saldırı planının neresinde?
Türkiye de İran gibi, İsrail’in “Büyük İsrail” hedefinin önünde büyük bir engeldir. Çünkü kurulmak istenen Büyük İsrail’in sınırları içerisinde güneydoğu bölgemizde yer alıyor.
11 Eylül’den sonra Amerika, bir bahaneyle Afganistan’a girdi. Daha sonra Irak’a yerleşti. Şimdi İran ve Suriye’yi istiyor. Türkiye şunu bilmeli ki, Amerika’nın, İran ve Suriye’den sonraki hedefi kendisidir. Türkiye, Amerika tehlikesini ergeç anlayacak ve algılayacaktır.
Peki TC stratejistleri, etkili ve yetkilileri bu
tehlikeyi algılayamıyor mu?
Türkiye çok kolay oltaya geliyor. 1999 yılında Öcalan yakalanıp bize teslim edildiğinde, davul zurna çaldık. Oysa Ankara bilmiyordu ki, Öcalan yakalanmasaydı, Irak’ın işgali zorlaşacaktı.
Yani Amerika Öcalan’ı yakalamakla Irak’ı işgalinin önündeki bir pürüzü temizledi…
Bir programda Mahir Kaynak’a “Öcalan’ı bıraksak ne olur?” demiştim, o da “Ortalık toz duman olur” demişti. Çünkü Öcalan “kendince haklı” dâvâsı yolunda dağlarda tepelerde yaşamış biri. Amerika, yat deyince yatan, kalk deyince kalkan Talabani ve Barzani’ye kafa tutacak birisi. Yani bölgeyi karıştıracak bir isim.
Söz buraya gelmişken, Kuzey Irak’ta bir Kürt devleti kurulduğu söyleniyor. Son durum nedir?
Kasım ayında Kuzey Irak’ta Amerikalı, İsrail’li ve Türk bazı askerî yetkililer toplantı yaptılar. Türkiye’yi tanıyan kukla bir Kürt devleti kurulmasına karar verildi.
Şunda, kukla Kürt devletinin etrafı çevrilmiş durumda. Amerika’nın Suriye’ye baskı yapıp, parçalamak istemesinin sebebi, kukla Kürt devletine deniz çıkışı sağlamak ve uluslar arası bir nefes borusu oluşturmak. Bunun alternatifi de Türkiye’yi bir takım vaadlerle kandırıp, kukla Kürt devletine yardımcı olmasını sağlamak.
İsrail’in, İran’a saldıracağı söylemlerine dönersek, İsrail bunu nasıl yapabilir?
İsrail’in İran’a saldırması için üç tane güzergâh var. Birincisi, Suudi Arabistan topraklarını kullanması ki, Amerika’ya mesafeli duran yeni Kral’ın buna müsaade etmesi mümkün değil. (Şu anda Amerikan bankalarında binlerce Suud’un paralarına el konulmuş durumda). İkinci yol; Irak üzeri ki Yahudi devletinin Irak üzerinden Müslüman bir devleti vurması anlamına geliyor. Bu da Irak’ta cemaatlerin bütünleşmesini tetikleyecek bir durum. Bu da çıkmaz bir yol. Son seçenek Türkiye. Son günlerde uzunca konuşulan CIA ve MİT zirvesinin arka planında, İsrail’in İran’a saldırması için Türkiye’den hava koridoru istemesi var. Geçen günlerde, Hava Kuvvetleri Komutanı Orgeneral Faruk Cömert’in gizlice gittiği İsrail’de üç gün kalması, bir şeylerin göstergesi olsa gerek…
Bu biraz abartı değil mi? Seçimler öncesi muhafazakâr bir hükümet, yani AKP bunu yapar mı?
Siz buna bakmayın. Türkiye ile İsrail arasında askerî anlaşmayı, İslâmî kimliği ağır basan Necmettin Erbakan imzalamıştır. Türkiye’ye gösterilen oltanın ucunda iki tane yem var. Bunlardan birincisi, “Kürdistan meselesini senin istediğin gibi çözelim.” İkincisi, “Kuzey Irak’taki PKK’lıları temizleyelim.” Amerika pazarlık gücünü arttırmak için, son üç aydır bölgedeki PKK varlığını çok güçlü göstermek istiyor. Hatta PKK adına yapılan eylemlerin arkasında başka güçlerin olduğunu düşünüyorum.
Uzun zamandır PKK ile mücadele eden Türkiye Cumhuriyeti, PKK’nın gücünün ne olduğunu bilmeyecek kadar aciz mi ki, Amerika’nın istihbaratına inanacak?
Haklısınız. Olması gereken bu. Amerika Irak’a kitle imha silâhı yalanıyla girdi, Vietnam körfezi olayının yalan olduğu ortaya çıktı, 11 Eylül olayları hâlâ karanlık… Bunlar olurken, hangi devlet başkanı çıkıp, “Ey Amerikan yönetimi bundan sonra ben senin hangi sözüne inanayım” diyebildi. Ne yazık ki, güçlü devletler zayıf devletleri rahatça kullanıyorlar. Amerika okyanusun ötesinden gelip, komşumuzu üçe ayırıyor, bunları analiz eden Ankara neden engel olmuyor, ya da olamıyor…
Diyelim ki, Türkiy,e, İsrail’in saldırmasına izin
verdi? O zaman Türkiye için daha kötü bir tablo
ortaya çıkmaz mı?
Türkiye, tarihî ve misyonu gereği Amerika’nın ve İsrail’in İran’a saldırmasına müsaade edemez. Sonucu ne olursa olsun, bunu reddetmelidir. Türkiye komşusunu işgal etmek isteyen çapulcularla birlikte olup, İranlı kızların ırzına geçilmesine ortak olacak mı, olmayacak mı? Bence olmayacak. Eğer olursa bu Türkiye’nin sonu olur…
Amerika ve İsrail, Türkiye’ye “Ya benim yanımda yer al, ya da İran’ın” diyor. Benim çekincem, karar noktasındaki bazı isimler olaya Atatürkçülük açısından bakıp, karşı tarafı molla görür, onay verebilir. Bu da Türkiye’nin zararına olur. Çünkü İran’dan sonra asıl hedef Türkiye… Amerika gazoz kapağı açar gibi, tırnakları teker teker kaldırarak geliyor.
Tekrar sormak istiyorum, Türkiye yönetimi bunu görmüyor mu?
Karşı taraf bunu planlı yapıyor ve sizin elinizi kolunuzu yavaş yavaş bağlıyor. Şöyle, Türkiye’nin etrafına bir bakalım; “Ukrayna’da ve Gürcistan’da CIA organizasyonlu bir darbe yapıldı ve yönetimi kendi istekleri doğrultusunda şekillendirdiler. Ermenistan’la Amerika’nın zaten yakın bir diyaloğu var. Irak’ı zaten işgal etmiş, Kıbrıs Rus Kesimi Amerika’nın üs olarak kullandığı bir yer. Yunanistan hakeza öyle. Amerika son zamanlarda Bulgaristan ve Romanya ile üs anlaşması imzaladı. Bu Türkiye’yi kuşatma değil midir? Rice geçen Romanya’da askerî bir üs kurulacağını söylemiştir. Peki Amerika Romanya’daki bu üssü kime karşı kuruyor, soruyorum. Türkiye Amerika tarafından çembere alınmıştır.
Ankara görüyor, ancak gereğini yapmıyor. Engeller mi var, hainlik mi var, tembellik mi var, silâhımız mı yok? Nedir? Kosova’da 3 yıl katliam yapıldı, peki Ankara ne yaptı? Amerika gelip müdahale etti de öyle kurtuldu. Ankara bunun hesabını vermeli…
Bir Türk’ün dünyaya bedel olduğu öğretildi
bizlere, sizin anlattıklarınıza göre, artık bir Türk dünyaya bedel değil… Çünkü Türkler kendi geleceğini belirlemede özgür ve güçlü değiller gibi görünüyor…
Türkiye dik duruş yapamıyor. Türkiye istihbarat açısından üç adım sonrasını görüyorsa, karşı taraf beşinci adıma kuruyor tuzağı. Amerika’nın teknolojik istihbarat ofisini kurduğu tarih 1949’dur. Türkiye’de bir takım holdingler ve bankalar üzerinden yurtdışına paralar çekiliyor. Bunun tekniklerini öğrendiğinizde, iş işten geçmiş oluyor. Bizim yeni yaşadığımız şeyleri Batı daha önce tecrübe ederek önlemlerini almıştır.
Yani bir gerileme olduğu doğru…
Bu gerileme yüzyıl öncesine dayanıyor. Bu durumu bir anda üzerimizden atmak mümkün değil, ancak onurlu duruş çok önemli, tabiî bu içinizde varsa. Ben Türkiye’nin bazı olaylar karşısında onurlu bir davranış gösterdiğini zannetmiyorum. İran konusunda Türkiye kandırılmaya çalışılıyor. İran’da Güney Azerbaycan’da 36 milyon Türk yaşıyor. Amerika, “İran’ın yapısını bozabilirsek buradaki Türkler kendi devletlerini kurarlar ve sizin himayenizde yaşarlar” diyor.
Eğer Amerika samimiyse, bırakın Kuzey Irak’ı ve İran’daki Türkleri bizim himayemize vermeyi, Kıbrıs konusunu çözüme ulaştırması gerekmez mi?
Bunu algılayan ve kavrayan ve onurlu duruşu yapabilen yok… Avrupa Kıbrıs’ta bize işgalcisiniz diyor, ancak Afganistan’da ve Irakta’ki Amerikan işgaline ses çıkarmıyor.
Türkiye psikolojik olarak İran saldırısına hazırlanıyor galiba…
Beşinci kol faaliyetlerine bu kadar açık başka bir ülke olduğunu düşünmüyorum. Ankara’ya yakınlığıyla bilinen bir gazete, İran’ın Türklere yaptığı kötü muameleyi dosya halinde yayınlıyor. Mesele bir açıdan bakarsanız çok güzel, “İran Türkleri kesiyor, biçiyor işkence yapıyor, bunların kamuoyuna duyrulması lâzım.” Ama bu konu başka bir zaman değil de, neden İsrail saldırısı öncesi gündeme geliyor.
